Immer auf Zack – Willkommen in der Welt einer Profi-Bloggerin

Daniela Sprung, Foto: privat

Daniela Sprung, Foto: privat

Essen. Nach dem Abitur denkt die gebürtige Dortmunderin zunächst an eine Karriere bei der Polizei. Statt dessen entscheidet sie sich für die Ausbildung zur Verlagskauffrau beim „Revier Markt“, einem Kleinanzeigenblatt im Ruhrgebiet. Um ihre Englischkenntnisse zu vertiefen, verbringt Daniela Sprung anschließend drei Monate in New York. Nach ihrer Rückkehr arbeitet die Verlagskauffrau einige Monate in einem Mülheimer Verlag als Pressereferentin, bis sie das Studium Kommunikationswissenschaften mit den Schwerpunkten Unternehmenskommunikation, Medienrecht und PR absolviert. In den Nebenfächern belegt sie Psychologie und Jura.

„Netzwerken ist meine große Stärke.“

erzählt Daniela. Und das strahlt sie auf eine sehr angenehme Art aus: Ohne langatmige Umschweife bringt sie die Dinge hellwach und klar auf den Punkt. Es macht Spaß, ihr zuzuhören.

Nach dem Studium verbringt die reisefreudige Frau ein weiteres Semester an der San Diego State-University in Kalifornien und studiert dort PR, Eventmanagement und Advertising. Für ein dreimonatiges Praktikum bei der Kommunikationsagentur „Zum goldenen Hirschen“ geht sie nach Berlin und arbeitet anschließend als Pressereferentin bei einem Finanzdienstleister.

Die quirlige Frau zieht weiter

Für etwa zweieinhalb Jahre lebt und arbeitet Daniela in der Schweiz bei einer Hotelverwaltungsgesellschaft. Ihre Aufgabe dort: Online-Kommunikation, Marketing, Social Media, Community Management und Corporate Blog. Sie entdeckt die Liebe zum Bloggen. Vor etwa einem Jahr kehrt die Netzwerkerin aus privaten Gründen ins Ruhrgebiet zurück, beginnt die Tätigkeit im öffentlichen Dienst und bringt dort ihre Netzwerkstärke zum Einsatz.

Parallel startet sie im Mai letzten Jahres ihren ersten eigenen Blog „bloggerabc – Willkommen in der Welt des Bloggens„. Auf der Suche nach Input als Neuling in der Blogger-Welt lande ich oft auf ihrer Seite, denn:

Erfrischend klar, präzise und leicht verständlich

Kommunikationsberater Christian Müller, Foto: privat

beschreibt Daniela, wie man gute Texte verfasst, in den Weiten des World Wide Web sichtbar wird oder mit Kommentaren umgeht. „Meine Leidenschaft gilt der Unternehmenskommunikation, dem Social Media und dem Corporate Blog. Passend dazu schreibe ich eine Kolumne auf sozial-pr, dem Blog von Christian Müller, der auch Beiträge für die Karrierebibel verfasst.“ ergänzt Daniela.

„bloggerabc“ entwickelt sich so erfolgreich, dass neben Daniela inzwischen drei Co-Autoren regelmäßig Beiträge verfassen: Stephanie A. Kowalski über Social Media und Content Marketing, Florian Enkrott über Sicherheit und Blog-Fotografie, Christian Müller über verschiedene Themen und Mobile Video.

Content Marketing Managerin Stephanie Kowalski, Foto: privat

Neben seiner Arbeit als Sozialpädagoge beim DRK im Kreis Borken freiberuflicher Fotograf + Webentwickler Florian Enkrott, Foto: privat

Sozialpädagoge beim DRK im Kreis Borken, freiberuflicher Fotograf + Webentwickler Florian Enkrott, Foto: privat

 

 

 

 

 

 

Danielas Traum für die Zukunft: „Der Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Unternehmensblogs und Social Media sind meine große Leidenschaft. Hier möchte ich verstärkt mit kleineren und mittleren Unternehmen arbeiten, weil ich da noch viel Bedarf sehe.“

Die eigene persönliche Entwicklung liegt ihr sehr am Herzen

„Ich möchte mir weiterhin neue Ziele setzen, Kontakte knüpfen, Reisen und mich eventuell als digitale Nomadin selbstständig machen.“ Außerdem plant sie, neben dem bereits gegründeten „Social Media Stammtisch hashtag-some“ in Düsseldorf, einen weiteren Stammtisch für das Ruhrgebiet.

Ihr Leitsatz ist ein Zitat von Gandhi: „Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus unbeugsamen Willen.“

Weitere Infos unter http://www.bloggerabc.de

Text: Annette Mertens
Fotos: privat

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Immer auf Zack – Willkommen in der Welt einer Profi-Bloggerin

44 Gedanken zu “Immer auf Zack – Willkommen in der Welt einer Profi-Bloggerin

  1. Den Revier-Markt hatte ich auch ab und zu gelesen. der kam ins Haus, als ich noch in Herten wohnte.
    Daniela hat viel gesehen von der Welt.
    So konnte sie sich auch bestens weiterbilden.
    Bin gespannt auf ihren Blog.
    Eine tolle Frau!
    Liebe Grüße aus dem Münsterland.
    Bärbel

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  2. Mein Vater sagt, dass der Armutsreport schon seit Jahrzehnten in diese Richtung geht und dass seit Jahrzehnten in der Zeitung zu lesen sei, dass sich die Schere zwischen arm und reich vergrößert. Heute dazu der Aufmacher auf der Frankfurter Rundschau: „Es reicht!“ mit Dagobert Duck als Zeichnung. Kaum ein Rentner kann mehr von seiner Rente leben, auch wenn er lebenslang gearbeitet hat als einfacher Arbeiter. Wir werden alle Hartz im Alter beantragen müssen. Ein Rentner, der normal dazuverdienen darf, bekommt es dann von Hartz wieder abgezogen, wenn er etwa morgens die Zeitung austrägt. Also lohnt es sich nicht für ihn. Ich kenn eine Rentnerin, die bekommt gerade soviel, dass sie kein Hartz beantragen muss, aber sie sammelt leere Pfandflaschen aus den Abfallbehältern und sagte mir, sie könne nur Dosensuppe essen, ohne diese „Nebenbeschäftigung“ und sie hat auch ihr Leben lang in einer Metzgerei verkauft ..

    In der FR stand noch interessant unter anderm zu lesen, dass es den Reichen nicht schlechter ginge, wenn man ihnen etwas wegnähme, aber den Armen besser. Ich kanns nicht beurteilen, aber es gibt viele Reiche, die wundern sich darüber, dass sie so wenig Steuern bezahlen müssen, würden lieber mehr zahlen und spenden dann halt .. auch ein sozialer Gedanke.

    Gute Nacht

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  3. Danke, aber dein Blog ist ein Mutmacherblog und ich wünsch mir, dass du viele erreichst. Manchen am Kiost fehlt einfach die Motivation. Viele trinken auch deshalb, weil sie sich aufgegeben haben. Ich hab Obdachlose interviewt: Da hat sich keiner sein Schicksal ausgesucht: Oft nach dem Bruch mit der Familie haltlos geworden, immer mehr abgeglitten. Aber viele haben einen Stolz entwickelt, den ich bewundere. Ein Tippelbruder namens Gerhard sagte einmal zu mir: „Sven, wenn du erst ein paar Schuhe auf der Straße abgelaufen hast, kommst du nicht mehr davon runter.“ Ich hab meine Adresse gegeben, falls er mal bei mir duschen möchte usw., aber selbst dazu waren er nicht bereit. Einmal hat mich die Polizei angerufen, weil ein „Penner“ – wie der Polizist sagte, in einer Grillhütte verstorben war. Ob ich näher mit dem Mann in Verbindung stand, weil man meine Adresse bei ihm fand .. Das war traurig, weil Gerhard mir ans Herz gewachsen war und man seine Grillhütte in Weiskirchen sogar mit Blitzableiter ausstatttete. Ich hatt ihn dort gerne besucht. Die Weiskirchener tun wirklich viel im sozialen Bereich, aber wenn einer nicht seßhaft werden will ..

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  4. Ja, davor hatte ich Angst, dass es so rüberkommt,als hätte ich was gegen Trinker: Leben und leben lassen. Ich werte keinen Menschen ab, nur weil er lebt wie er leben möchte. Aber ich selbst hab mich anders entschieden. Ich mach zudem gern Sport, aber hin und wieder den körperlichen Genüssen frönen, wozu auch ein guter Tropfen zählt oder eben ein paar Pils, gehört auch dazu 😉

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    • Nee, so kommt Dein Kommentar auch nicht rüber 🙂 Ich finde es gut, wenn möglichst viele Menschen ihren individuellen Weg in ein erfülltes Leben finden. Je mehr Menschen es gut geht, desto grösser die Chance auf Frieden, Mitgefühl, Toleranz, Respekt und all die Ideale, die uns wichtig sind

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  5. Wer sein Leben und seine Freizeit so locker mit seiner Karriere verknüpft, sich ständig spielerisch und mit Spaß an der Sache weiterbildet, hochkarätige Abschlüsse und Qualifikationen aus der lockeren Hand schüttelt (es war bestimmt nicht immer leicht), der hat auch verdient, das sich Erfolg einstellt.

    Viele sitzen zu Hause und jammern, anstatt sich mal bei der Volkshochschule anzumelden und jeder kann etwas tun: Sprachkurse, Schulabschlüsse, Studiengänge usw. kann jeder nachholen. iCH selbst verlies die Realschule ohne Abschluss, habe Mittlere Reife und weils so schön war mit anderen zu lernen auch das Abi nachgeholt, um dann Germanistik zu studieren.

    Und der älteste Absolvent an der Uni Frankfurt – man redet heute noch von ihm – war 86 Jahre alt, hat sich einen Jugendtraum erfüllt. Sein Bild hängt als Mahnung und zur Ermunterung in der Aula. Es ist also nie zu spät.

    LG Sven ❤

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