In eigener Sache:
Wir brauchen Gentleman und Gentlewoman

Sie machen unsere Welt zu einem besseren Ort.

Immer wieder stelle ich fest, dass die Balance überall  ihren Weg findet: Es zeichnet sich, entgegen dem derzeitigen Mainstream, ganz leise – eben ‚gentlemanlike‘, ein Trend ab, den ich sehr willkommen heiße:

Gute Manieren

und zwar nicht in einer künstlich aufgesetzten Art, sondern so verinnerlicht, wie wir uns das bei einem Gentleman wie Colin Firth in „Kingsman: The Secret Service“ vorstellen, wenn er nicht gerade die Bösen verhaut.

Es geht darum, dafür zu sorgen, dass sich Menschen in unserer Umgebung wohl fühlen. Das gilt übrigens für Frauen und Männer gleichermaßen! Dafür brauchen wir uns gar nicht anstrengen: Ein freundliches Grußwort an die Frau hinter dem Bäckertresen, verbunden mit einem Lächeln, versüßt allen den Tag. Ihr wißt schon, was ich meine, diese unzähligen, alltäglichen Situationen, in denen so viele gereizt durchs Leben hasten. Macht euch und euren Mitmenschen das Leben angenehmer. Und wenn sich so ein unhöflicher, gestresster Mensch gerade in euren Dunstkreis verirrt, lasst euch davon nicht aus der Ruhe bringen, sondern nehmt es mit Humor. Die ‚Gentlefizierung‘ ist bei ihm noch nicht angekommen – alles eine Frage der Zeit 🙂

(Anm.: gentle (engl.) bedeutet u. a. liebenswürdig, leicht, sanft)

Die Dosis macht auch hier das Gift

Ich meine nicht diese übertriebene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft mancher Mitmenschen, die es zu gut meinen. Bei denen fühle ich mich ganz schnell genervt, bedrängt und überrumpelt.

Meist reicht doch schon ein einfaches „Darf ich kurz helfen?“, ohne dass mir gleich alles aus der Hand gerissen wird, wenn ich gerade mit einem dicken Paket unter dem Arm, Post in der einen Hand, Einkaufstasche in der anderen, mir ein freundlicher Nachbar ganz nebenbei die Tür aufhält. Ich weiß, die meisten von euch sind und haben solch nette Nachbarn (Ich grüße an dieser Stelle meine lieben Nachbarn, falls sie zufällig mitlesen. Über euch gibt es nix zu meckern 😉 )

Gehörst du zu den Gestressten, denen das völlig egal ist?

Weil du dafür keine Zeit hast? Weil alle da draußen nichts anderes zu tun haben, als dir im Weg zu stehen? Weil du die Mehrheit da draußen total unhöflich findest?

Mach es doch einfach mal anders. Verhalte dich paradox: Sei liebenswürdig  oder schenke dem Nächsten, der dir begegnet, ein Lächeln. Wenn du viel mit dem Auto unterwegs bist, setze beim Abbiegen oder Spurwechsel den Blinker, schenke jemandem die Vorfahrt, verzeihe die Fahrfehler der anderen, denn weißt du ganz genau, dass du nie welche machst? Ich bin mir sicher, die Welt wird es dir danken, auch wenn du es nicht immer sofort merken wirst. Es fühlt sich übrigens gut an, dabei großzügig zu sein.

Wer dafür Unterstützung sucht: www.annettemertens.de

Dieser Beitrag darf, wie immer, gerne geteilt werden.

Text+Foto: Annette Mertens

Strategien für ein besseres Leben,, Foto: Annette Mertens

Strategien für ein besseres Leben, Foto: Annette Mertens

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Bist du schon ein Gentleman bzw. eine Gentlewoman?

95 Gedanken zu “Bist du schon ein Gentleman bzw. eine Gentlewoman?

  1. Bildlich betrachtet … wer nach vorn schaut, sieht sich selbst nicht, sondern sieht, hört, spürt das andere, das, was außerhalb vom Ich liegt. Ein positiver Umgang mit dem anderen erleichtert in übertragenem Sinne die Sicht.

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  2. Da hast Du ganz recht… Auch, wenn dies nicht immer zum gewünschten Erfolg führt… Im Urlaub kann man hierzu ja supi-dupi Gechichten beobachten, ohne ins Theater zu gehen. Gestern am 5 o´Clock Buffet: Ein kleines Hüngerchen nach Honigmelone meldet sich in meinem Bäuchlein und so hatte ich mich zu eben jenem aufgemacht. Glücklicherweise ist dort…. gerade noch eine der süßen Fruchtscheiben da. Die Bedienung, die auch gerade um die Wege ist, lächelt freundlich, sie würde gleich noch mehr bringen. Ich nehme das Stück und möchte mich von dannen machen, als ein kleines Mädchen daherkommt und eine so schnutige Schnute ob des leeren Melonetellers zieht, dass ich meinen Teller in ihre Hände gebe, wofür ich ein strahlendes Lächeln ernte, dass mindestens genauso gut tut… Von meiner Liege aus beobachte ich, wie kurze Zeit später die Bedienung tatsächlich mit einer neuen, gefüllten Platte erscheint. Langsam erhebe ich mich… Doch da kommt schon die Mutter jenen Mädchens angeschossen und – nimmt die ganze Platte, um mit ihr zu verschwinden… Hmmm. Alles Liebe, Nessy

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    • Die Gier mancher TouristInnen am Hotelbuffet habe ich leider auch schon oft erlebt. Besonders schlimm: Wenn die errungene Beute unangerührt vom Personal anschließend entsorgt werden muß. Wonach sie wohl wirklich hungern? Liebe? Anerkennung? Zugehörigkeit?

      Liebe Nessy, frohe Ostern und bis die Tage, Annette

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      • Liebe Annette, ich glaube, in diesem Fall steckte tatsächlich eine vielköpfige Familie dahinter! Am Pool hatten sie drei der Tische zusammen geschoben, was später noch zu einem Eklat mit dem Hotelpersonal führte. Irgendwie hatte das wohl gegen irgendwelche Bestimmungen verstoßen! Eigentlich finde ich es ja schön, wenn die Familien so zusammenhalten… Aber dabei wird die Umwelt halt leider manchmal übersehen! Trotzdem urteile ich nicht, denn ich kenne deren Geschichte nicht und ich habe aufgehört zu versuchen, andere Mentalitäten verstehen zu wollen. Zu oft wurde ich enttäuscht… Wobei es natürlich auch sehr gute Gewohnheiten gibt, von denen wir uns wiederum eine Scheibe abschneiden könnten! Aber das ist ein sehr schwieriges Thema, gerade in der heutigen Zeit… Dir ein schöne Zeit, Nessy

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  3. Pingback: GENTLEMAN/WOMAN | MacCoach

  4. Ein Toller Beitrag! Danke Dir! Unsere Familie hat die Angewohnheit eigentlich (fasst) immer erreichbar zu sein. Das war schon immer so… Egal ob auf den Gipfeln des Teide oder in der vollgestopfeten Innenstadt oder mit dem Ultraschallkopf in der Hand… Und egal, was man tut, wie angespannt man ist, hört man sich das Anliegen der oft todkranken Menschen an… geht auch! Wir haben insgesamt ein so tolles Leben, da ist es doch okay, ein wenig ,,Comfortzone“ abzugeben… finde ich. Sorry, Telefon klingelt!
    Alles Liebe, Nessy

    http://www.salutarystyle.com

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  5. spät aber doch. Ich merke in meinem Beruf auch, wie die Manieren mancher Mitmenschen zu wünschen übrig lassen. Dabei muss ich sagen, dass dies doch ein niedriger Prozentsatz ist. manche schalten vom Normalton auf ungehobelt um, wenn wir was nicht so nach deren Vorstellungen machen.

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  6. Schön, wenn du deinen Beitrag unter „In eigener Sache“ stellst. Da bleibt der Zeigefinger eingezogen. Zur Aufmerksamkeit fehlt es den meisten Mitbürgern gar nicht weit. Es hilft, wenn man etwas vorzeigt. Aber beim Autofahren dafür sehr weit. Ich denke an Fahrten im südlichen Italien. Da gibt es dieses Ich bin Ich nicht. Man nimmt den Anderen so wie er ist. Kein Hupen und kein Schimpfen. Du hast es eiliger als ich, also dann fahre. Du willst ausparken, ich warte. Es fällt mir unsere, meist egoistische, Mentalität erst auf, wenn ich wieder in Österreich bin. Zum Glück brauche ich hier fast kein Auto. Du weißt es. Ich bin Radfahrer. – Danke für deinen Like it, heute in meinem Beitrag der mir gestern durchgerutscht ist. Ich programmiere die Beiträge vor. Daher ist bei mir das Aktuelle immer 10 bis 14 Tage später dran… Grüße aus dem Gebirge.

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  7. Liebe Annette,
    ein ganz toller und wichtiger Beitrag und ich habe wieder mal gespürt,
    welch toller Mensch du bist.
    Es ist ganz sicher nicht altersbedingt, was Höflichkeit und Gentleman/Woman-Like betrifft, denn es zieht sich durch alle Schichten.
    Ich gehöre wahrscheinlich aber zu der Generation, wo diese Dinge einfach selbstverständlich sind.
    Ich lächle auch die an, die mich griesgrämig anschaun oder blöde Sprüche loslassen….dann erst recht 😉

    Liebe Grüsse in den Abend
    und eine gute neue Woche,
    Uschi

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    • danke sehr, lieber Ernst. Der o. g. Film und die kürzliche Begegnung mit einem ungehobelten Klotz hat mich zu diesem Beitrag inspiriert. Ich bin fast geneigt, ihm unbekannterweise für sein unterirdisches Auftreten zu danken 😉 Liebe Grüße, Annette

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  8. Du hast schon soviel Zustimmung, da braucht es gar nicht mehr…
    Hier scheinen nur Nette unterwegs zu sein.

    Mir fällt dazu , insbesondere zu dem Hinweis auf das Helfen beim Tragen immer diese „deutsche Höflichkeit“ .. „gehts?“ ein

    Gentle Sonnenscheingrüße

    (Ich weiß nicht warum, deine Einträge seh ich nie im Reader… deshalb komm ich immer so verspätet daher )

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  9. wie recht Du hast ,liebe Annette.Mit einem Lächeln durch das Leben ,und einem „Guten Morgen ,wie geht’s “ schaut Alles schon rosiger aus 🙂 Jemanden die Tür aufzuhalten,oder ihm den Vorrang yu lassen,verschönert einem den Tag ❤ Danke,für den schönen Beitrag.Die liebsten Grüsse.Ich wünsche Dir eine wunderbare Woche.

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  10. So ein schöner Beitrag, genau das beschäftigt mich auch gerade sehr. Und ich stelle fest, mit wie wenig freundlichem „Aufwand“ so viel zurückkommt, auch von der jüngeren Generation, die ja oft ganz falsch beurteilt wird.

    Mit einem Lächeln am Abend,
    Anna-Lena

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    • danke sehr, liebe Anna-Lena, deine und die vielen Reaktionen hier sprechen Bände: Es gibt ihn wirklich, diesen Trend und das Bedürfnis nach einem liebevolleren Miteinander. Wunderbar 🙂 Liebe Grüße und einen angenehmen Abend mit einem Lächeln für dich, Annette

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  11. Ein ganz wunderbarer Beitrag ist das – lieben Dank dafür 🙂

    Ich kann die Worte nur bestätigen – geht man mit ehrlich gemeinter Höflich- und Freundlichkeit durch den Alltag, so bekommt man das 10-fache wieder zurück.
    Wenn ich mal nicht so gut drauf bin, dann setze ich mir allerdings auch keine Freundlichkeits-Maske auf – aber dann kommt mir so ein Gentleman oder eine Gentlewoman entgegen, lächelt mich an – und dann geht mir oftmals sofort eine wohlige Wärme durch meinen Körper und zack – gehts mir ein Stückchen besser.
    Das ist das, was Leben ausmacht – oder? 🙂

    Liebe Grüße,
    Julia

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  12. Hallo Annette,
    zuerst wunderte ich mich ein wenig „Gentleman and Gentlewoman“? Eigentlich bedeutet Gentleman ja was ganz anderes als höflich oder zuvorkommend zu sein. Früher gehörte auch ein bestimmter sozialer Status dazu und Bildung. Hab hier einen interessanten Link: http://www.gentleman-blog.de/2011/02/03/was-bedeutet-gentleman-sein/

    Aber ich weiß schon, was du damit ausdrücken willst. Eigentlich das, was ich von früher – und das ist erst 8 Jahre her – aus meiner Nachbarschaft und vom Dorfleben kenne: Gegenseitige Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Entgegenkommen! Mir fällt das nicht schwer, auch wenn hier jemand schreibt, dass gerade Senioren unhöflich sein sollen? Also ich lehne solche Vorurteile ab! Unhöflichkeit oder Gleichgültigkeit haben nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Einstellung und ich meine sogar mit der Erziehung! Welche Kinder werden heute noch zur Höflichkeit erzogen? Wer sagt heute noch danke? Animieren die Eltern heute noch ihre Kinder zur Hilfsbereitschaft? Also ich finde schon, dass das auch mit der Einstellung und dem Vorleben und Vorbild der Eltern zu tun hat.
    Ich kriege öfter mit, dass Kinder sich nicht bücken, wenn einem älteren Menschen was runterfällt. Eher die Älteren helfen da sofort mit und die Jugendlichen oder Kinder stehen nur da und schauen betroffen.
    Egal, ich finde es viel einfacher höflich und freundlich, hilfsbereit und entgegenkommend zu sein als stur und abweisend.

    GENTLE sein = liebenswürdig, gütig, sanft >>>>> ICH BIN DAFÜR 😀

    Und dafür bräuchten wir noch nicht mal englische Begriffe, oder? Jeder weiß doch sofort, was gemeint ist, wenn jemand sagt: „Das ist ein liebenswürdiger Mensch“. Damit verbinden wir ein umgängliches, freundliches Wesen und solche Mitmenschen sind mir dann auch herzlich willkommen und ich hoffe es werden wieder mehr!
    Liebe Grüße von Sigrid

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    • Hallo liebe Sigrid, ich war das, die besonders bei Senioren eine Verrohung, hingegen in jüngeren Generationen einen sehr höflichen Umgang erlebt. Womöglich liegt es an den unterschiedlichen Regionen, in denen wir unterwegs sind. Egal, ob am Möhnesee oder im Rombergpark, es sind häufig ältere Frauen, die im Rudel an Engstellen keinen Millimeter Platz machen, die mich als Läuferin sogar entrüstet anmeckern, wenn ich mich ihnen laufend langsam nähere und darum bitten muss (!), mich vorbei bzw. durch zu lassen. Ältere Männer hingegen schieben häufig ihre Bäuche vor sich her, als ob sie geradezu auf der Suche nach Körperkontakt wären. So etwas erlebe ich weder in meiner Generation, noch bei Jüngeren.
      Und wie in meinem Beitrag oben bewusst dargestellt, geht es um die moderne, nicht um die althergebrachte und überholte Auffassung des Begriffes Gentleman. Der Unterschied ist mir durchaus bekannt 😉 Vielen Dank für deine Rückmeldung und liebe Grüße, Annette

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      • Hallo Annette,
        Rudelbildung ist immer schlecht, auch wenn z.B. 8 Radfahrer irgendwo einfach anhalten und kaum Platz lassen zum Fahren.
        Vielleicht sehen es die älteren Frauen als Störung an, wenn jemand auf den „Geh“wegen joggt 😉 Wie gesagt, ich lasse die Läufer gerne vorbei. Wir sind ja oft im Rombergpark und ich weiß, dass die Wege an etlichen Stellen eben auch schmal sind und wenn Leute stehen bleiben, um sich zu unterhalten, dann gibt’s halt schnell mal Stau! Ich meine, dass auch die Läufer dafür Verständnis haben müssen, genau wie umgekehrt. Früher gab’s auch keine Radfahrer auf schmalen Waldpfaden und auch da muss es halt in vielen Köpfen „Klick“ machen. Ehrlich gesagt, viele Wege sind grade so breit, dass zwei Leute nebeneinander gehen können und wenn wir Radfahrer dann kommen, müssen die hintereinander gehen und ich verstehe den Unmut. Das macht keinen Spaß und deshalb machen manche extra keinen Platz.
        Und ich denke, dass es besonders auffällt, wenn dir das immer wieder passiert, aber mir fällt z.B. auf, dass in der Straßenbahn junge Leute immer direkt am Eingang stehen bleiben mit Rucksäcken auf und keinen Platz machen, wenn Leute aussteigen wollen, obwohl weiter in der Mitte grade genug Platz wäre.
        So erlebt das halt jeder anders – und trotzdem behaupte ich immer noch, dass es kein Problem des „Alters“ ist, sondern der Einstellung. Die „Sturen“ und „Uneinsichtigen“ gibt’s in jedem Alter u. manchmal ist es einfach nur Blödheit – Entschuldigung 🙂 Liebe Grüße von Sigrid

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        • Liebe Sigrid, ohne gegenseitige Rücksicht und Toleranz funktioniert es nicht, besonders nicht in der Käfighaltung des Ruhrgebiets 😉 Sturheit, Uneinsichtigkeit oder was auch immer die Gründe sein mögen, machen alles nur noch schlimmer. Liebe Grüße, Annette

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          • Ha ha! Käfighaltung. Gute Assoziation 😀 Stimmt aber, denn wenn ich an schöne Tage denke, wo wir mit dem Rad Richtung Phönix-See radeln und dann absteigen müssen, weil selbst auf der Radlerspur die Leute gemächlich zu Fuß gehen (und das sind keine Alten), dann trifft das absolut zu! Ein Grund, weshalb wir den See immer öfter meiden. Dort herrscht nämlich absolut die Einstellung „ich mach, was ich will und gehe da, wo es mir Spaß macht“. So viele Leute an so einem kleinen See habe ich sowieso noch niemals erlebt. So, nun wollen wir mal alle rücksichtsvoll sein und werden! Aber wenn schon Schilder nichts helfen? In diesem Sinne „augenzwinkernd“ – Sigrid 😉

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            • jau, stimmt, dort ist es inzwischen an den Wochenenden oft total überlaufen. Ich war schon länger nicht mehr dort. Schade, zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Wir brauchen offenbar noch viel mehr schöne Orte in der Region statt noch mehr Schilder, die wir vor lauter Schildern schon gar nicht mehr wahrnehmen 😉 Schönen Abend und bis die Tage, Annette

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  13. Ja, es sind genau diese wichtigen Kleinigkeiten, die das Miteinander an jedem Tag richtig schön machen können. Ich habe mir schon seit Jahren angewöhnt, ehrlich zu fragen, ob ich gerade störe, wenn ich jemanden anrufe – egal, ob privat oder geschäftlich. Das hilft dem Anderen, durchaus zu sagen, dass es im Moment gerade etwas unpassend ist.
    Lächeln ist so wichtig. Meist bekommt man es spontan zurück.
    Ein kleines Lob, aufrichtig und nicht berechnend, kann so viel bewirken.
    „Man glaubt ja gar nicht – wie viel Lob ein Mensch auszuhalten imstande ist“
    Es sind manchmal nur Kleinigkeiten oder Gesten, die Türen öffnen.
    Liebe Grüße und:
    danke für den Anstoß, liebe Annette!

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  14. Schöner Beitrag! Und du hast so recht: Ein kurzes „Kann ich helfen?“ kann so viel Freude machen. Einem selbst genauso sehr, wie dem Gegenüber. Und danach gehen beide mit einem Lächeln weiter. 🙂 Muss man sich selbst immer wieder dran erinnern! Danke und LG, Meike

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  15. Ganz zuerst: Ich habe deinen Beitrag heute noch nicht im Reader gehabt, liebe Annette, und ich habe heute sehr aufmerksam geschaut 🙂
    Du hast so recht! Was kostet schon ein kleines Lächeln? Was kann der/die andere dafür, dass meine Laune gerade unter dem Gefrierpunkt ist, muss ich die auch noch verbreiten? Muss ich wie ein Äffchen toben, nur weil jemand einen Fahrfehler macht?
    Respekt, Gelassenheit, Freundlichkeit. Es ist erstaunlich, wie wenig davon die Atmosphäre spürbar besser macht.
    In diesem Sinne … gelassene Grüße … Kaffee? Gerade frisch?
    Christiane

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  16. Man ist stets bemüht liebe Annette. So viel Zeit sollten Menschen immer haben und viele wären überrascht wieviel dieses Verhalten einbringt (ohne darauf zu spekulieren), ob persönlich, amTelefon, beim Paketboten. In jedem Laden in den ich öfter gehe werde ich liebenswürdig begrüßt, selbst in einem großen Supermarkt, sogar Kassen wurden schon für mich geöffnet mit einem kleinen Augenzwinkern. .Bei der Telefonanlagenumstellung habe ich mich mit der Telefonistin aus dem Allgäu so gut verstanden, dass meine Frau einen Monstertarif mit kompletter Flat für alles bekam und den Namen der Mitarbeiterin, falls ich mal etwas brauchen sollte und alle Paketboten von DHL nehmen meine Paketemit, was mir hilft nicht extra zur Post fahren zu müssen. War das alles Berechnung? Nein und nur deshalb funktioniert es wohl. Dir einen schönen Sonntag 🙂

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  17. Ja stimmt, die kleinen Nettigkeiten machen den Alltag viel entspannter. Mal hier ein lächeln , mal dort ein *Kann ich helfen* , es ist schön, dass solche Trends wieder aufleben . Einen schönen Sonntag für dich

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  18. Hallo Annette,
    ich weiß nicht, ob ich das wirklich richtig einschätze, aber ich meine, ich hätte die Erfahrung gemacht, dass die Menschen hierzulande im normalen Alltag, z.B. in Geschäften und/oder im Straßenverkehr, freundlicher und gelassener mit einander umgehen als in Deutschland. Aber andererseits, und ich begreife nicht, wie das zusammen passt, haben wir den extrem hohen Schusswaffengebrauch. Hoffen wir, dass „gentle“ sich mehr durchsetzt – überall.
    Hab’s fein,
    Pit

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    • Hallo Pit, upps, ich habe dich mal eben aus dem Spam gefischt. Dort gehörst du ja mal gar nicht hin 🙂 Ich glaube dir sofort, dass es bei euch entspannter zugeht. Ihr habt – zumindest in den ländlichen Regionen – viel mehr Platz und weniger verstopfte Straßen. Ja, die Schußwaffen… Dieses zum Teil sehr abgelegene ländliche Leben in den USA birgt Gefahren. Ich möchte mir keinesfalls ein Urteil darüber anmaßen, dafür kenne ich das Land und die Leute viel zu wenig. Auf ein wenig mehr „gentle“ für uns alle. Liebe Grüße über den Teich, Annette

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  19. Ich finde es schade, dass jeder so ruecksichtslos geworden ist. Ich beobachte das bei Jugendlichen genauso wie bei Senioren. Ich spuere im Ausland sehr viel haeufiger eine Grundhoeflichkeit, die den Umgang sehr viel leichter macht. Bspw. Aufstehen fuer einen alten Menschen. Ich habe neulich einer sehbehinderten Frau ueber die Strasse geholfen, sie war so dankbar, dass es mir fast peinlich war…

    Gefällt 4 Personen

  20. Hat dies auf Ruhrköpfe rebloggt und kommentierte:

    Tut mir leid, falls es bei euch jetzt zum zweiten Mal auftaucht. Ich kämpfe heute mit den Tücken der Technik. Leider weiß ich nicht, ob dieser Beitrag heute überhaupt irgendwo im Reader aufgetaucht ist, daher ein neuer Versuch, da mir dieses Thema sehr am Herzen liegt. Danke für euer Verständnis und liebe Grüße, Annette

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  21. Da kann ich dir nur zu 100 % zustimmen, das Leben könnte so schön sein, wenn wir nett zu einander sind, ein Lächeln kann Wunder bewirken – im übrigen auch während es Laufens, wenn man griesgrämigen Menschen begegnet, manchmal hilft es, manchmal aber auch nicht. Wenn man in einem Kaufhaus hinter sich sieht, die Türe solange aufhält, bis der nächste sie im Griff hat, kostet Sekunden, aber gibt ein gutes Gefühl, nicht nur an sich gedacht zu haben, jemandem zu helfen, der Hilfe benötigt – einfach so spontan – im Alltag – und ist sooooooooo einfach ! 😎

    Gefällt 3 Personen

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