Magnolien aus #Bochum

Magnolie2 von Anke

Foto: Anke Stenda

Wie geht es dir?

Bei all den Einschränkungen, die wir in unserem Alltag gerade erleben, bin ich in gewisser Weise diesem Virus sehr dankbar. Seither ist so viel möglich, was vorher nie möglich schien: Noch mehr Home-Office, leere Straßen, frische Luft, viel mehr Ruhe, selbst die Piepmätze müssen sich nicht mehr anschreien, Online-Schulunterricht. Menschen gehen rücksichtsvoller miteinander um (zumindest stellenweise, beim Toilettenpapier sind sie ja völlig durchgedreht, doch langsam kehrt in den Supermärkten hoffentlich Normalität ein, weil alle Vorratskammern bis zum Bersten gefüllt sind) und noch vieles andere mehr. So viel, dass aktuell sogar die kürzlich noch scheinbar unerreichbaren Klima-Ziele erreicht werden und meine Coaching-Termine finden jetzt über Skype statt.

Eine erstaunliche Entwicklung, oder? Wie kommst du mit diesen plötzlichen Veränderungen zurecht? Oder hat sich dein Alltag gar nicht so viel gewandelt?

Lass es dir gut gehen und bleib bitte gesund,
liebe Grüße, Annette

Quarantäne-Hasen in Stallhaltung #Fröhliche Ostern

Foto: Anke Stenda

Auch das ist das Ruhrgebiet: #Bochum

72 Gedanken zu “Auch das ist das Ruhrgebiet: #Bochum

  1. Hallo Annette, irgendwie bin ich ausgefallen, denn ich habe deine Beiträge nicht mehr bekommen. Ich bin eigentlich der gleichen Meinung wie Pit und verstehe die Dankbarkeit nicht. Zu den Toten gibt es viele Arbeitslose und was in den vielen Familien wirklich los ist, sehen wir momentan noch gar nicht. Die Freiheitseinschränkungen finde ich auch nicht toll. Ich hoffe, wir können weiter mit der flachen Kurve gehen und ein Impfstoff ist bald da
    Bleib gesund
    LG Andrea

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    • Liebe Andrea,
      ich hoffe zwar auch auf ein Abflachen der Kurve, aber das bedeutet im Grund – rational gesehen – doch nur, dass weniger Menschen in einem bestimmten Zeitraum sterben, denn immun werden sie nun mal nur, wenn sie sich anstecken und ueberleben, oder wenn sie geimpft werden koennen. Und apropos Impfstoff: selbst wenn wir einmal einen haben werden, wie lange wird es dauern, bis alle Menschen durchgeimpft sind. Gehen wir doch nur mal von der Haelfte der Bevoelkerung der Bundesrepublik aus. Wenn ca. 40 Millionen Menschen geimpft werden sollen, dann muessten – wenn ich Mathematikgenie mich nicht verrechnet habe – fast 110.000 Menschen pro TAG geimpft werden, um eine „Durchimpfung“ wenigstens in einem Jahr zu erreichen.
      Mein Fazit: ich weiss nicht, wie e weitergehen soll.
      Aber ich weigere mich einfach – wider besseres Wissen – die Hoffnung aufzugeben.
      Liebe Gruesse, und bleib‘ gesund,
      Pit

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    • Hallo Andrea,
      das passiert bei mir auch hin und wieder. Die Ursache habe ich noch nicht heraus gefunden. Schön, dass du wieder da bist :-)
      Jede Sache hat mindestens zwei Seiten und bei all den unzähligen, täglichen Katastrophen-Meldungen muss ich den Blick ab und an auf das Gute lenken.
      Liebe Grüße und bleib gesund, Annette

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  2. Es geht mir ganz ähnlich wie dir!
    Der Wegfall von Terminen macht den Alltag gemütlicher und ruhiger .
    Mit Haus, Garten und Lebensgefährten und keinen Existenzsorgen ist vieles okay.
    Trotzdem beunruhigt mich das, was in anderen Ländern geschieht und ich frage mich, ob und wie wir das alles schaffen. Immer wieider legt sich auch mal Endzeitstimmung über alles.

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    • danke dir. Ich begrenze mich bei den Nachrichten sehr und schaue nur noch abends. Beim letzten Einkauf vor einigen Tagen sprach mich eine andere Kundin an, weil ich die Einzige im Laden sei, die lächeln würde, als ich im Gang beim Vorbeigehen ruhig wartete, um ihr nicht zu nah zu kommen. Eine gruselige Vorstellung, denn gegenseitige Freundlichkeit und Rücksicht machen es uns doch jetzt ganz besonders im alltäglichen Miteinander angenehm und auch etwas leichter. Liebe Grüße und bleib gesund, Annette

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  3. Heute habe ich einen langen Artikel gelesen – Zeit haben wir ja jetzt im Überfluss – weil alle Termine im Kalender gestrichen sind – und darin stand, dass wir erst in Phase 2 sind von 4 Phasen, die da noch auf uns zukommen. Ich glaube, wenn wir richtig nachdenken wird uns bewusst, dass die Maßnahmen zwar jetzt richtig sind, aber was ist in 4 oder 6 Wochen? Irgendwann werden die Menschen wieder „aufeinander losgelassen“ und dann wird es kein bisschen besser, eher schlimmer. So sehe ich das, denn wir können nicht drei Monate oder länger (im wahrsten Sinne des Wortes) „die Läden dicht machen“. Wohin soll das führen?
    Ich gehöre ja auch zur sog. Risikogruppe, aber ich sag mir einfach, dass es jeden irgendwann erwischt – so oder so – oder halt so. Entweder der Körper ist stark genug, man hat Glück und der Verlauf ist nicht so schlimm oder irgendwann wird ein Impfstoff gefunden.
    Gegen Grippe impfe ich mich nie und trotz 25.000 Toten in der Saison 2018/19 kümmert sich um diese Zahlen kein Mensch. Warum eigentlich nicht? Zwar ist die Grippe nicht so ansteckend, aber wer Pech hat kann auch an ihr sterben.
    Ich selbst mache grade viel zu Hause. Nähe mir heute ein schöne Maske aus Stoff, der ewig schon in meiner Nähschublade liegt, erledige Dinge, die bisher zu unwichtig waren, gehe viel raus in die Natur, denn die liegt bei uns direkt vor der Haustüre.
    Nie war ich glücklicher nicht alleine leben zu müssen, denn zu zweit hat man halt dann doch mehr Möglichkeiten sich zu beschäftigen und sich zu unterhalten.
    Bleib gesund und optimistisch und viele Grüße nach Dortmund!!!
    Sigrid

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    • Danke dir, liebe Sigrid. Stimmt, von den üblichen Erkältungen und Grippen ist keine Rede mehr, ist wohl nicht so medienwirksam. Und wie du schon sagst, irgendwann erwischt es uns alle. Mit dieser Sicht lebt es sich deutlich entspannter und macht die eingeschränkte Lebensweise deutlich leichter :-) Bleib du bitte auch gesund, ganz herzliche Grüße aus dem sonnig-kalten Dortmund (die Luft ist hier momentan so gut wie selten ;-) ) Annette

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  4. Naaja, seitdem die Physische Distanz gerade zu uns gefährdeten Alten gefordert wird und sicher auch notwendig ist, fühle ich mich, jetzt allein lebend, doch ein wenig wie eine Leprakranke und das lässt sich virtuell nicht so leicht überbrücken.
    „45 Der Aussätzige mit dem Anzeichen soll eingerissene Kleider tragen und das Kopfhaar ungekämmt lassen; er soll den Bart verhüllen und ausrufen: Unrein! Unrein! 46 Solange das Anzeichen an ihm besteht, bleibt er unrein; er ist unrein. Er soll abgesondert wohnen, außerhalb des Lagers soll er sich aufhalten. (Levitikus, 13:45),“
    Ich habe mir ein Netz mit vielen kleinen Helferlein aufgebaut, die mir helfen, die altersbedingten Nickeligkeiten im Alltag zu bewältigen, aber wie man Handreichungen über die Distanz von zwei Metern bewerkstelligen will? Da muss man schon ziemlich zielgenau werfen und fangen können.
    Gegen die Einsamkeit kann man telefonieren und skypen und mailen und sogar Brief schreiben, oder eben bloggen. Geteiltes Leid ist halbes Leid, aber den Wäschekorb muss ich jetzt ganz allein tragen und über den Staub, der sich auch ohne Grobverschmutzung erstaunlicherweise.immer wieder rasch ansammelt muss ich dann eben hinweggucken.
    Aber im Ernst, wir haben eine gute, intakte Nachbarschaft und die funktioniert auch über den Zaun. Dafür hätten wir Corona nun wahrlich nicht gebraucht.
    ;-)

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    • danke dir. Glücklicherweise haben wir die hervorragende Fähigkeit uns nach der ersten Schockstarre auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Es ist kein Dauerzustand, sondern ein befristeter Zeitraum, das führe ich mir immer wieder vor Augen und so langsam gewöhne ich mich an die neuen Umstände und richte mich darauf ein, so lange es eben dauert. Was bleibt uns sonst auch übrig? Lasst uns das Beste daraus machen und möglichst viel daraus für die Zukunft lernen. Alles Liebe weiterhin und herzliche Grüße, Annette

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  5. Hallo Anette,
    Ich war jetzt gut eine Woche im Homeoffice und habe dort meine sozialen Kontakte aus meiner täglichen Arbeit vermisst.
    Diese Woche habe ich meine geplante Urlaubswoche und nächste Woche Kurzarbeit.
    Bei all dem Hype um die freien Autobahnen dürfen wir allerdings ein paar Dinge nicht vergessen:
    1. Im Homeoffice fehlen die sozialen Kontakte und die menschliche Anerkennung, die uns am Arbeitsplatz täglich umgeben.
    2. Kurzarbeit bedeutet für die Masse der Arbeitnehmer zur Zeit nur 60 % vom Nettolohn. Das stürzt viele in finanzielle Nöte.
    3. Mietstundung ist nett für den Mieter, kann aber wiederum den Vermieter ebenfalls in finanzielle Probleme stürzen.
    Nicht einfach alles – auch wenn ich euch in Sachen Natur rechtgeben muss. Die störenden Nebengeräusche beim Belauschen des Vogelgezwitschers sind jetzt kaum vorhanden.
    Ich wünsche dir eine gute Nacht.
    Liebe Grüße
    Monika

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  6. Ich liebe Magnolien. Danke für das Bild und auch für die Hasen. Ich glaube, dieses Ostern wird traurig werden. Es herrscht eine besondere Atmosphäre, bedrückend. Trotzdem ist Frühling, der Natur ist alles egal. Die macht wie immer was sie will.
    Dir alles Liebe und bleib gesund. Moni

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  7. Liebe Annette,
    ich wünsche mir, dass in vielen Menschen in diesen Tagen die Erkenntnis reift, dass wir – bei allem, was man manchmal glaubt, bejammern zu müssen – hier in einer beneidenswerten Situation leben.
    Lasst uns alle nur gesund bleiben.
    Liebe Grüße!
    Lo

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  8. Liebe Anette, Danke für das schöne Magnolienbild. Der Umgang mit der Natur und das Zwischenmenschliche ist das, worauf wir Einfluss haben können. Unser eigenes Immunsystem – haben wir das berücksichtigt? Liebe Grüße nach Dortmund Susanne <3

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    • Liebe Susanne, danke dir. Als halbwegs gesunder Mensch können wir das Immunsystem auf jeden Fall günstig beeinflussen: durch eine gesunde Lebensweise, Ernährung, Bewegung, genug Schlaf, innere Einstellung, Blickwinkel usw. Leider ist das genau den Menschen, die sich gerade ganz besonders für unser aller Wohl einsetzen (medizinische und pflegende Berufe, Feuerwehr, Polizei u. ä.), nicht vergönnt. Sie haben es gerade am meisten verdient. Herzliche Grüße, Annette

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  9. Liebe Annette ich bin mit dir im vollen Bewusstsein, dass viele Menschen ganz andere Wahrnehmungen haben und Erfahrungen machen, als du oder ich. Jeder hat darin seinen Spiegel, seine Lektion und ich hoffe sehr, sie erkennen es und packen ihre wahrhaftige Freiheit – jene zu wählen und entscheiden – und leben das Beste in jeder Situation. Mit und ohne Virus. Der Virus ist wie ein Hilfsmittel hin zu schauen und zu fühlen – und es ist Zeit dafür da, wo zuvor keine Zeit gelassen wurde.

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  10. “ Selbst die Piepmätze müssen sich nicht mehr anschreien“ Danke für den Lacher Annette.
    Ich merke in meinen Alltag nicht wirklich so etwas wie Entschleunigung. Mein Tag ist weiterhin vollgestopft mit allerhand Tätigkeiten. Dank der beginnenden Gartensaison habe ich keinerlei Langeweile.
    Alles Gute für dich Annette. 🍀
    LG, Nati

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    • danke, liebe Nati. Ist Gartenarbeit nicht gerade in solchen Zeiten auch beruhigend? Beruhigend, ein wenig Gemüse und Obst selbst anbauen, ernten zu können, in Zeiten, in denen andere panisch im Supermarkt Hamsterkäufe brauchen, um sich halbwegs sicher zu fühlen?
      Liebe Grüße, Annette :-)

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  11. Liebe Annette,
    wer zur Hochrisikogruppe gehört, kann der Corana Pandemie nicht viel Positives abgewinnen. Auch wenn die Vögelein noch so schön zwitschern …
    Für mich sind Ruhe bewahren und Solidarität mit den Mitmenschen üben das Wichtigste, das wir aus der Krise lernen können.
    Richtig ist, dass wir, wenn alles überstanden ist, unbedingt an den Klimazielen weiter arbeiten müssen und dass wir die jetzigen Erfahrungen z.B. mit dem Home Office verwerten müssen.
    Was die Entschleunigung betrifft, so fürchte ich, dass das nicht beibehalten werden kann. Im Gegenteil : zunächst wird es einen großen Nachholbedarf geben.
    LG und bleib gesund
    Inga

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    • Liebe Inga, danke dir. Hier bieten unglaublich viele Menschen ihre Hilfe und tatkräftige Unterstützung denen an, die zur Risikogruppe zählen. Ob das immer so angenommen wird, steht auf einem anderen Blatt. Ich bin schon sehr gespannt, wie wir in einigen Monaten darüber denken und ob wir aus dieser Erfahrung für die Zukunft umlernen… Liebe Grüße und für dich auch alles Gute, Annette

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  12. Wunderschöne Blütenpracht, deren Anblick ich sehr genieße.
    Meine schöne Magnolie fiel nun leider den Nachtfrösten zum Opfer und anstatt rosa Blütentraum wurde daraus ein brauner Alptraum.
    Aber gibt bei weitem schlimmeres zur Zeit und deshalb…
    Liebe Grüße von Hanne und bleib gesund! 🍀🌞🌷

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  13. Ich erlebe sehr viel Rücksichtslosigkeit. Da ist das fehlende Toilettenpapier nur ein Symptom. Meine Tochter kommt seit 2 Wochen in verschiedenen Geschäften und Ketten wohl immer zu spät.🙄
    Nachdem in Geschäften kaum einer Abstand hält, ich denke, das passiert nicht mal mit Absicht, habe ich das Einkaufen eingestellt.
    Nur ein kleiner Eindruck aus Irland: dort wartet ein Jugendlicher vor den Apotheken, nimmt die Rezepte von alten Menschen an, die er dann für sie in Medikamente eintauscht(der Vorgang dauert dort etwas länger).

    In Lebensmittelgeschäften ist 3x die Woche die erste Geschäftsstunde für alte Menschen und die mit Vorerkrankungen reserviert.
    Also bei uns ist noch Luft nach oben.😉
    Und danke, bleib auch Du gesund.🍀
    PS: Ich denke, viele könnten die Entschleunigung genießen, wenn sie keine Existenzsorgen hätten. Das merke ich auch bei meinen Kindern.

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    • Diese Situation ist für uns alle neu. Einige reagieren besonnen und hilfreich, andere reagieren voller Angst und panisch. Ist das so verwunderlich nach all den widersprüchlichen Meldungen zu Beginn der Corona-Krise in Deutschland? Erst heißt es, wir sollen uns Vorräte für etwa zehn Tage Quarantäne zulegen. Dabei entstehen die ersten leer gekauften Regale, denn das kam für alle zu abrupt. Danach heißt es, bei gleichzeitig leer gekauften Regalen, es bestehe kein Anlass zur Sorge, Hamsterkäufe seien nicht nötig. Wem sollen die Menschen da noch glauben? Ich gehöre nicht zu den Hamsterern, verstehe jedoch, dass diese widersprüchlichen Ansagen die Menschen verunsichern und zu Panikkäufen veranlassen. Nicht zu vergessen: die tiefsitzende German Angst spielt dabei auch eine große Rolle.
      Wir kennen das alle nicht und erleben die Corona-Krise zum ersten Mal. Lasst uns daraus lernen. Wir können nur besser werden für die nächste große Krise. Danke dir und liebe Grüße, bleib bitte gesund, Annette

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  14. … für manche, zb dich, liebe annette, und wohl auch mich, die sich gut damit einrichten können, mit haus und garten zb, und ja, natürlich auch für die natur, kann das ganze auch positive seiten haben.
    ABER: ich denke, für viele, nicht zuletzt die erkrankten, aber auch alle ärzte, krankenschwestern, -pfleger, verkäufer(innen) im supermarkt usw – ich will niemanden vergessen! – sind das äußerst schwierige und anstrengende zeiten. (DANKE an all diese menschen!) auch für kleine unternehmen/ den gastronomiebereich etc ist diese zeit gerade äußerst kritisch.
    liebe frühlingsgrüße, bleib gesund!
    diana

    Gefällt 4 Personen

    • danke, liebe Diana, da bin ich ganz bei dir und daher hoffe, dass diese Krise endlich verbesserte Arbeitsbedingungen für genau all diese Berufsgruppen mit sich bringt.

      Da ich selbst nicht in diesem Bereich tätig bin, wiederhole ich das, was ich vorhin weiter unten geschrieben habe und konzentriere mich darauf, wie ich in diesem Desaster hilfreich und handlungsfähig bleibe. Um in dieser Katastrophe nicht zu verzweifeln oder mich vor Angst zu verkriechen, hilft mir der Blick nach vorne auf die großen Fragen: Was ist das Gute an Corona? Wie schaut es in einigen Wochen oder Monaten aus? Wie überwinden wir diese Krise? Wie werden wir darüber denken? Was lernen wir aus dieser Katastrophe? Wie kann ich hilfreich meinen Teil dabei leisten?
      Liebe Grüße und bleib gesund, Annette :-)

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  15. Ich denke du hast das mit Dankbarkeit Corona nicht ganz so gemeint wie es Pit formuliert hat !
    Klar hat es vielleicht positive Nebeneffekte wie das Klima ect. Keine Staus auf den Autobahnen ect. Die Menschen wirken ein bisschen entspannter. Man darf aber nicht vergessen es sind nun wirklich nur ein paar Tage ! Wie das in einer Woche aussieht weiß auch keiner !
    Schlimm ist nicht nur der Virus sonderern unsere wirtschaftliche Folgen die danach kommen. Da geht es dann richtig ans „eingemachte“ für viele Menschen !

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    • Danke dir. Ich konzentriere mich darauf, wie ich in diesem Desaster hilfreich und handlungsfähig bleibe. Um in dieser Katastrophe nicht zu verzweifeln oder mich vor Angst zu verkriechen, hilft mir der Blick nach vorne auf die großen Fragen: Was ist das Gute an Corona? Wie schaut es in einigen Wochen oder Monaten aus? Wie überwinden wir diese Krise? Wie werden wir darüber denken? Was lernen wir aus dieser Katastrophe? Wie kann ich hilfreich meinen Teil dabei leisten?

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  16. Wir hier im Risikogebiet Grand Est machen das Beste draus und halten uns an das:

    RESTEZ CHEZ VOUS!

    Es ist zeitenweise bedrückend, wenn man die Zahlen betrachtet und auch die vielen Menschen, die augenblicklich sterben. Aber irgendwie muss man sich auch aufmuntern – die Quarantäne wird wohl noch eine ganze Weile andauern. Heute wurden unsere Maßnahmen nochmals verschärft.
    https://bettinametzler.com/2020/03/24/covid-19-france-verschaerft-massnahmen-china-hebt-abriegelung-auf
    Das Bild mir dem Magnolienbaum ist traumhaft schön!!! Auch die Osterhasen 🐇🐇🐇

    Danke für das fröhliche Post, chère Annette et
    🍀 Bonne Santé pour toi! 🍀

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  17. „bin ich in gewisser Weise diesem Virus sehr dankbar“
    Liebe Annette, diese Aussage finde ich ganz einfach schrecklich! In der letzten Konsequenz zu Ende gedacht, waere die einzig logische Schlussfolgerung naemlich: je mehr Coronavirus, desto besser.
    Liebe Gruesse, und bleib‘ gesund,
    Pit

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    • Lieber Pit, du kennst mich genug, um zu wissen, dass ich es so nicht meine. Ich kenne einige selbstständige Menschen, die gerade beruflich komplett zum Stillstand gekommen sind und überhaupt noch nicht wissen, wie es existenziell für sie weiter geht. Alle stürzen sich auf die Kurzarbeit und andere Fördermöglichkeiten. Einige haben nichts mehr zu tun, andere viel zu viel. Und trotzdem bleibe ich dabei, diese Krise, jede Krise ist eine Chance, aus der wir alle das Beste machen können/sollen/müssen und daran wirke ich gerne aktiv mit. Wenn es bei unseren Landwirten an den Erntehelfern fehlt, stelle ich auch dort meine Hilfe tatkräftig zur Verfügung. Umdenken ist für uns alle angesagt und neue Wege gehen. Unbequem, unsicher und unabdingbar. Bleibt bitte gesund, herzliche Grüße, Annette

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      • Danke, liebe Annette, fuer diese ausfuehrliche Erlaeuterung, der in voll und ganz zustimme. Dennoch, und dabei bleibe ich, kann ich der Formulierung „dem Corona Virus (in gewisser Wweise) dankbar sein“ absolut nicht zustimmen. Ich soll angesichts der zehntausenden von Toten, die wir jetzt schon haben, dem Virus „dankbar“ sein, dass wir fuer eine kurze Zeit etwas weniger Umweltbelastung haben? Nein, nie und nimmer.
        Liebe Gruesse, und bleib‘ gesund,
        Pit

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        • Danke, lieber Pit, du hast völlig Recht: Dankbar bin ich ausschließlich für die langfristig positiven Entwicklungen, die diese Katastrophe gerade anstößt. Alles andere ist ein Desaster und hoffentlich bald vorbei. Ich hatte mich beim Schreiben bewusst auf das Positive fokussiert, um die vielen Kastrophenmeldungen zu verkraften. Nachrichten schaue ich nur sehr ausgewählt morgens und abends. All die Wiederholungen und medial bunt ausgebreiteten Katastrophenszenarien ertrage ich nicht. Liebe Grüße, Annette

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          • Liebe Annette,
            mir geht es genauso: die Nachrichten sind fuer mich nur schwer zu ertragen, insbesondere weil sie hier in den USA sehr marktschreierisch und sensationell verkauft werden. Eine sachlich-neutrale Sprache und Berichterstattung gibt es leider so gut wie gar nicht.
            Und dann kommt da noch mein ganz spezieller Freund [Du kannst Dir denken, wenn ich damit meine] ins Spiel. Wenn ich den sehe und seine absolut idiotischen Vorschlaege hoere, dann koennte ich ko***n! Jetzt will er doch tatsaechlich in etwa 14 Tagen die Ausgangssperren USA-weit lockern bzw. ganz aufheben, damit die Leute wieder arbeiten gehen koennen, und er hofft zu Ostern auf volle Kirchen, weil volle Kirchen doch etwas so „Schoenes“ sind. Man koennte verzweifeln. Aber das tue ich nicht.
            Gleich geht’s wieder in den Garten, Rasen maehen [gestern habe ich nicht Alles geschafft] und Unkraut vernichten [ich probiere es einmal auf die ungiftige Art, mit 30%-igem Essig]. Und ansonsten arbeite ich weiter an meinen Berichten ueber unsere Alaskareise im vergangenen Jahr und erfreue mich dabei an der Rueckschau.
            Liebe Gruesse und bleibe gesund,
            Pit

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  18. Die meisten Konferenzen könnte man sicherlich digital abhalten, das würde enorm viel Geld sparen und die Umwelt schonen. Ich denke, dass das im privaten Sektor schon vielfach so gehandhabt wird. Und es gibt auch durchaus Arbeit, die man per home office machen kann. Oftmals scheitert das dann am mangelnden Vertrauen von Seiten des Arbeitgebers. Darf man bei euch gar nicht mehr auf die Strasse?

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    • Wohl wahr und das ist das was ich meinte: Plötzlich geht, was Arbeitgeber häufig nicht für möglich hielten. Pendler und Pendlerinnen sind nicht ständig im ÖPNV oder auf den Autobahnen unterwegs. Die Umwelt wird weniger belastet.
      Wir dürfen auf die Straße, haben jedoch sehr eingeschränkte Kontaktauflagen: Abstand von 1,50 bis 2 Metern draußen, in Supermärkten, beim Gassi-Gang, überall, wo sich Menschen begegnen und maximal zu zweit, abgesehen von Familien. Wie ist es bei euch?

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  19. Es liegt an uns selber, wie wir damit fertig werden. Nur schimpfen, negativ nach Vorne schauen macht es nicht einfacher. Ich weiß, wie schwierig das für viele Menschen ist. Plötzlich nicht mehr raus können. Ich bin dankbar, das ich mit einer „Grundausstatung Ruhe“ ausgestattet bin. Dazu kommt, das ich in der Natur, wenn ich schöne Bilder machen möchte, diese Ruhe und Geduld dringend gebrauche. Das hilft mir jetzt.
    LG Jürgen

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  20. Mein Alltag läuft weiter wie bisher. Zu viel arbeiten (im Büro), dann ab nach Hause, essen, ein bisschen lesen oder so… ab ins Bett. Deswegen geht mir dieses „ach, wir haben alle so Langeweile“ und „Corona entschleunigt eine übermüdete Gesellschaft“ ein bisschen auf die Nerven. Auch wenn mir bewusst ist, dass das für viele Menschen zutrifft.

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