Die Psychologie der Maske. Deutschland und die Maskenpflicht

„Was passiert mit unserer Gesellschaft gerade? Was kommt noch auf uns zu?“

„Was noch? Die Fragen müssen erlaubt sein. Sie sind sogar dringend nötig. Bevor wir, fast ohne nennenswerten Protest, noch mehr unserer demokratischen Grundrechte verlieren. Bevor eine Maske unsere kritischen Mienen verdeckt“.

Diese Fragen stellt Sarah, eine Bloggerin, Lehrerin und Mutter aktuell auf ihrem Blog:

mutter-und-sohn.blog

26C5EA3F-303C-4E15-90D4-BB39F4578368 Auf dem örtlichen Wochenmarkt, in Zeiten der Maskenpflicht: links verboten, rechts erlaubt*

Jetzt also eine „Maskenpflicht“. Ab dem 27.4.2020 muss jede Bürgerin und jeder Bürger in NRW qua Entscheid der Landesregierung beim Einkaufen, in Bus und Bahn und beim Betreten öffentlicher Gebäude eine Mund-Nasen-Maske tragen. Keine persönliche Entscheidung, kein individuelles Abwägen mehr. Will ich beim Bäcker ein Brot holen, bin auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen oder betrete die Praxis meines Hausarztes, muss ich ab sofort eine über Nase, Mund und Kinn reichende Gesichtsbedeckung tragen. Punkt.

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48 Gedanken zu “Die Psychologie der Maske. Deutschland und die Maskenpflicht

  1. Pingback: Lähmende Angst? | Ruhrköpfe

  2. … Anette… so liebe Grüße aus HH von einem Blumenmädchen… ich fühle mich beim einkaufen wie jemand der, die,das es auf die Tageseinnahmen abgesehen hat… Verbitterung hat jemals nur der Gallenfunktion geholfen… und by the way…Hysteriker brauchen keine Papiertüte mehr…

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      • danke und ja ich finde jeder Zahnarzt oder Zahnarzthelferin hat eine Maske auf und das ist eine Selbstverständlichkeit und hier macht man einen Wirbel sondersgleichen !
        Ich möchte die Leute hören wenn der Zahnarzt keine mehr tragen würde !

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          • Und von wegen, dass sich nach einer Stunde hinter so einem Mund-Nasen-Schutz so viel CO 2 angesammelt habe, dass das die geistigen und körperlichen Funktionen beeinträchtigen würde – da dürfe man ja keine Operationen mehr durchführen, die länger als eine Stunde dauern würde! Die komplizierte Herz-OP meines Vaters hat über acht Stunden gedauert, und danach war nicht nur mein Papa wohlauf, sondern auch das gesamte OP inklusive des Professors, der den Eingriff vorgenommen hat.

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            • So, jetzt noch einmal in richtig gutem Deutsch – bitte die erste Fassung löschen!
              Und von wegen, dass sich nach einer Stunde hinter so einem Mund-Nasen-Schutz so viel CO 2 ansammeln würde, dass davon die geistigen und körperlichen Funktionen beeinträchtigt wären – da dürfte man ja keine Operationen mehr durchführen, die länger als eine Stunde dauern würden! Die komplizierte Herz-OP meines Vaters hat über acht Stunden gedauert, und danach war nicht nur er wohlauf, sondern auch das OP-Team inklusive des Professors, der den Eingriff vorgenommen hat.

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              • Das ist ja super, dann müsstest Du das nur noch unserem Priemier Minister Trudeau hier in Kanada sagen. Der weiss das wohl noch nicht. Aber ohne Maske sind wir trotzdem noch gut dran. Vielleicht versteht der Virus kein Französisch .

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            • Bei langen OP’s werden die einfachen Masken ständig gewechselt.
              Sobald sie feucht werden ..

              Auch die Operateure wechseln ihre FFP3-Masken. Die haben Ventile und können bis zu 3 Stunden getragen werden.

              Nur diese FFP3-Masken lassen im Übrigen keine Viren rein oder raus.

              Bei BAUMWOLLE geht alles durch, das ist nur DEKO!
              Und wird schnell feucht von der Atemluft.

              Im Krankenhaus weiß man das!

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  3. Ist für mich erste Bürgerpflicht.
    Ich bin auf Bahn und Bus angewiesen und will nicht angeniest, angehustet oder auch nur mit Tröpfchen die beim Sprechen entstehen in Verbindung geraten.
    Nee, ich gehöre vom Alter her zur Risikogruppe und möchte diese Grippe nicht erleiden geschweige denn dran sterben.
    Maske tragen, Abstand halten, Hände waschen, das kann doch nicht so schwer sein und meine Grundrechte sehe ich nicht gefährdet, eher mein Leben.
    Ach ja, ich könnte natürlich auch UV Licht inhalieren oder S.grotan spritzen lach
    Bleib schön gesund!
    Liebe Grüße
    Brigitte

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  4. Eine Infektion mit dem Corona-Virus muss nicht tödlich verlaufen, das stimmt. Aber sie kann. Ich kenne einige Leute, denen Bekannte, Freunde, Verwandte an Covid19 verstorben sind. Und die zählten nicht zur Risikogruppe, sondern waren junge und „mittelalte“ Menschen, die mitten im Leben standen, und keine Vorerkrankungen hatten.
    Je mehr sich ein Virus verbreiten kann, je mehr „Wirte“ es hat, umso größer ist die Gefahr, dass es zu einer viel gefährlicheren und weitaus tödlicheren Mutation kommen kann. Auch aus diesem Grunde machen die derzeitigen Beschränkungen Sinn.
    Es bricht sich niemand einen Zacken aus der Krone, wenn er einen Mundschutz trägt. Ich laufe schon seit Wochen mit so einem Teil herum. Ich habe eine sehr seltene, fortschreitende und nicht heilbare Form von Muskelschwund, die allmählich auch die zum Atmen benötigte Brustmuskulatur befällt – und ich hatte beim Tragen meiner Mund-Nasen-Masken noch nie das Gefühl, daran zu ersticken.
    Wenn ich die Kommentare derjenigen lese, die jetzt gar fleißig vom drohenden Verlust unserer demokratischen Rechte schreiben, muss ich stets an ein Meme denken, das ich vor kurzem in einem „Sozialen Netzwerk“ gelesen habe:

    „Wir demonstrieren gegen die Gefährdung unserer demokratischen Rechte durch das Neue Polizei-Aufgabengesetz, kommst du mit?“
    „Ach, nöö, ich bleib lieber zuhause auf der Couch.“
    „Wir demonstrieren gegen die Gefährdung unserer demokratischen Rechte durch die Zunahme rechten Gedankenguts in unserem Land. Kommst du mit?“
    „Ach, nöö, ich bleib lieber zuhause auf der Couch.“
    „Aufgrund der von der Regierung getroffenen Corona-Maßnahmen empfehlen wir jedem, zuhause zu bleiben, und nur falls nötig aus dem Haus zu gehen. Machen Sie es sich auf Ihrer Couch bequem.“
    „Was? Ich soll zuhause auf der Couch bleiben? Das kommt gar nicht infrage! Das ist eine Gefährdung meiner demokratischen Rechte!“

    Mir scheint, dass Corona den gleichen Effekt hat wie eine Fußball-WM: Bei letzterer gibt es, so lange sie dauert, 83 Millionen BundestrainerInnen und Fußball-ExpertenInnen. Bei Corona sind es 83 Millionen Virologen, Politik-, Wirtschafts- und GesundheitsexpertenInnen. Und natürlich jede Menge VerschwörungsschwurblerInnen…

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  5. Ich trage beim Einkaufen und bei Besuchen meiner Mutter (95) schon länger eine Maske. Sie stört mich nicht. Wenn nur die geringste Gefahr besteht, dass ich jemanden anstecke, möchte ich das vermeiden. Mein Mann arbeitet auf Baustellen und so kann es sein, dass wir uns längst infiziert haben, evtl. schon durch sind. Das ist aber meine Entscheidung und somit etwas ganz anderes als eine gesetzliche Verpflichtung. Was noch alles kommen wird? Vielleicht die Überwachungs-App? Dann nehme ich mein Handy nicht mehr mit. Auch wenn ich mich vorwiegend zu Hause aufhalte und nur einmal pro Woche für uns und für meine Mutter einkaufe. Vrgesse es eh oft. Was auch immer, ich erwarte klare Zahlen und klare Begrenzungsdaten, meinetwegen unter Vorbehalt. Das steht uns zu bei so massiven Beschränkungen. Haben wir aber nicht, kriegen wir nicht. Statt dessen wird medial manipuliert. Ich habe Verständnis für Unsicherheiten durch die neue Situation, jedoch nicht für unklare Aussagen und politische Entscheidungen, was man uns sagt und was nicht.
    Mich treibt vor allem die Frage um, was bleibt am Ende an Angst, Misstrauen und Distanz unter den Menschen und überbrodendem Sicherheitsbedürfnis.
    Und ich warte dringend auf einen Antikörpertest, den man in Österreich schon für 35,-€ bei Ärzten machen lassen kann. Sobald wir wieder nach Tirol dürfen, werden wir diesen durchführen lassen, falls er hier noch immer nicht verfügbar ist. Damit ich mich wieder frei bewegen kann.
    Seuchen wird es immer wieder einmal geben. In den Zwischenzeiten sollten wir einfach leben, unbeschwert und freudvoll.

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  6. Mit scheint, die Diskussion um die Maskenpflicht ähnelt der um die Verhüllung von Frauen aus religiösen Gründen insofern, als sie nicht an die dahinterliegenden Weltbilder rührt, sondern auf die Oberfläche beschränkt bleibt. Was bedeutet „Maske für alle“? Keine persönliche Entscheidung, kein individuelles Abwägen mehr“, wie Annette vollkommen richtig betont. Es geht nicht um die Maske (oder den Tschador) , sondern darum, ob ich mich als denkender, verantwortlich handelnder Mensch oder als Untertan sehen möchte, der sich Obrigkeiten unterzuordnen hat.
    Schon höre ich: aber es gibt die Unvernünftigen! Selbstverständlich. Die gibt es. Und nicht nur in dieser Frage, sondern in sehr vielen sehr gravierenden Fragen. Und ich meine nicht nur das Rauchen, das Autofahren, das Skispringen, den ungeschützten Sex …. sondern die ständige Steigerung der Waffenexporte, die Verbereitung und Unterstützung von Kriegen, die Embargos gegen Bevölkerungen, die am Verhungern sind …. Was ist gegen solche Unvernünftigen auszurichten? Aufklären, mahnen, abwählen … Mehr lässt sich da leider nicht tun. Vielleicht noch: Masken abreißen.

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  7. Ich bin mir nicht sicher, ob irgendjemand der hier bisher Kommentierenden den Artikel zur Gänze gelesen hat. Der normale „Lappen“ bietet keinerlei Schutz – laut WHO und sogar Godfather of Virologie Prof. Drosten erklärte das vor kurzem. Ebendarum erschließt sich mir der Sinn nicht.
    Aber ich sehe, wohin diese Uniformierung führt: zur Ausgenzung derjenigen, die nicht damit konform gehen. Und das unter dem Deckmantel der Scheinheiligkeit, dieses Masketragen für Andere zu tun. Wenn sich der deutsche Kleingeist, der Leitplanken braucht, um sich sicher zu fühlen, damit über andere erhöhen kann- soll er. Propaganda für Schlafschafe läuft schließlich rund um die Uhr. Immun wird man nur, wenn man das schonmal erlebt hat.
    Für mich sieht das Maske-tragen-müssen ganz klar wie eine Unterwerfungsgeste aus- siehe Wilhelm Tell, der Geßlersche Hut. Zähneknirschend werden viele von uns das trotzdem tun, denn ein leerer Kühlschrank ist keine gute Alternative.

    Anmerkung:
    Ach ja und wofür soll man mit Maske Zeit gewinnen? Die Wiederansteckungsquote war schon längst VOR Beginn der Maßnahmen -also Mitte März- unter 1. Und da dümpelt sie seitdem herum.
    Stattdessen verliert man kostbare Lebenszeit auch mit denen, die alt und krank sind und uns inkl. Umarmungen etc gerade jetzt am dringendsten brauchen.
    LG

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      • ab 5:20 ff oder auch ab 7:00 …bei 10:50 Masketragen ist wissenschaftlich nicht zu unterstützen, fördert aber die Verunsicherung bei einem nicht existierenden oder minimal zu existierenden Nutzen.
        oder auch hier:

        Eine Maske schützt vor allem bei einem sehr nahen Kontakt, die feinen und feinsten Tröpfchen finden den Weg auch hinter die Maske.
        „Grundsätzlich empfehlen das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht, nur einen Mundschutz gegen das Coronavirus zu tragen. Stattdessen sollen Menschen, die als Verdachtsfall zählen, eine mehrlagige Mund-Nasen-Maske tragen.“ Quelle: Frankfurter neue Presse vom 19.04.

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  8. Wir lassen alles mit uns machen, alles dient der Sicherheit. Sicher vor was? Angst vor dem Infizieren. Angst zu sterben. Wer infiziert ist, stirbt nicht gleich. Wer Angst vorm Sterben hat, solkte lernen zu Leben. Hier in Kanada trägt keiner eine Maske (noch nicht) weil sie ja nicht schützen. Das kann nächste Woche natürlich anders sein, wenn die Regierung ihre Meinung ändert. Dazu kommt,: 70jährige dürfen nicht raus. Egal ob sie mega gesund sind und fit, 70 ist 70 und muss im Haus bleiben. Ich möchte wissen wie hoch die Selbstmordrate z.Zt ist und wie ist es mit Gewalt in Familien.
    Als nächstes lassen sich die Menschen den Chip einsetzen, weil es sicherer ist. Informationen gehen gleich an Krankenkassen und Regierung. Es wird Zeit, dass die Menschen wieder Verantwortung für sich selber tragen und sich nicht ständig fremd bestimmen lassen. Es ist natürlich einfacher, die Verantwortung abzugeben und jemand anderes entscheiden zu lassen, was gut für uns ist.
    Die Verhältnismässigkeit stimmt einfach nicht. Keiner will mehr krank sein, keiner will sterben. Das gehört nun mal zum Leben. Das scheint vielen nicht klar zu sein. Es werden Zahlen und Statistiken erstellt, aber es gibt keine Details. Dann höre ich nur: Es sterben auch jüngere Menschen.
    Ja, das ist wohl richtig. Wie viele Menschen sterben pro Tag ? Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind aus Hunger. Das ist nur nicht so interessant, nicht ansteckend und es betrifft die arme Bevölkerung.
    Ich bin viel mit dem Fahrrad unterwegs und frage mich gerade, falls ich stürzte, wird mir jemand helfen oder aus 2-8m Entfernung fragen, ob ich o.k. bin.

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  9. Normalerweise halte ich mich aus solchen Diskussionen heraus. Ich wundere mich eigentlich nur. Alles lässt man sich vom Staat gefallen und auf einmal bekämpft man etwas, was der klare Menschenverstand einem schon zeigen sollte. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass Du nicht direkt betroffen bist.
    Meine Freundin liegt im Sterben. Ein Bekannter (Marathonläufer) hat eine kaputte Niere , einen Herzschadenund nur noch wenig Lungenvolumen. Er ist übrigens 28 Jahre alt.
    Ich finde eine Maske zu tragen nicht ideal, aber dass sie mich oder andere schützt, wo ist das Problem?
    Ich denke eh, dass die meisten im Umgang überfordert sind, ständig Abstand zu halten. Und wenn der Preis, schlechter zu atmen ist, um aus dem Haus zu kommen und unter Menschen, finde ICH es erträglich.
    Der Sinn der ganzen Sache ist doch nur, Zeit zu gewinnen. Und ich bin absolut für eine App, auch wenn ich sie mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich effektiv vorstellen kann.
    Und Euch Datenschützer Denker….. werft den Chip danach weg und wechselt den Anbieter.

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  10. Die Situation ist tatsächlich sehr schwierig und muss sicherlich differenziert betrachtet werden. Ich finde nicht, dass man eine Maskenpflicht, die zum Schutz der Bevölkerung eingeführt wird, mit einer Vermummung aus Glaubensgründen vergleichen kann. Wenngleich ich der Meinung bin, dass man zweiteres nicht beschneiden darf. Ich möchte ja auch nicht im Urlaub in einem muslimischen Land dazu genötigt werden, ein Kopftuch tragen zu müssen. Auch wenn es natürlich der Fall ist, hoffe ich, dass sich das auf lange Sicht ändert.
    Viele beschweren sich darüber, dass ihre Grundrechte durch die Covidmaßnahmen beschnitten werden. Wenn es um das Wohl aller in einem Staat geht, stellt sich diese Frage für mich aber gar nicht – zumal es ja auch nichts ist, was bis zum Ende aller Tage so bleiben wird.

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    • Danke an alle bisher Kommentierenden für die rege Diskussion, von differenziert bis „Hau-drauf“!😉 Spannend für mich, auch mal Meinungen außerhalb meiner medialen „Filterblase“ zu hören. Danke also an Annette fürs Rebloggen!

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  11. Es ist alles sehr schwierig, man muss nicht nur das Körperliche beachten, auch mit der Psyche wird es für uns auf der dauer nicht einfach sein. Ich hoffe es kommt nicht zum Rückschlag, Mundschutz, ja klar, alles liegt für Montag parat,

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  12. Ich finde es auch zweitrangig, ob sinnvoll oder nicht. Mich wundert oft diese Angst vor Beschneidung der Grundrechte. Ich gehe einfach davon aus, dass sie vorübergehend sind. Irritierend ist für mich morgens die Zeitung aufzuschlagen und nur Nörgelei vorzufinden, dabei finde ich das Krisenmanagement bisher gut. Es ist für alle neu. Der Weg entsteht beim gehen.

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    • Da kann ich mich nur anschließen. Ich gehe davon aus, dass die Maske dazu dient, vorsichtige Lockerungen auszuprobieren und um das umzusetzen, trage ich sie als Brillenträgerin nicht gerne aber ich finde mich ab. Viel schlimmer finde ich, dass ich meine Tochter nicht sehen kann und es ärgert mich, wenn andere das sehr locker handhaben. Wir befinden uns in einer Situation mit der niemand Erfahrung hat, gehen wir sie Geduld und Zuversicht an. Und dann wird hoffentlich irgendwann alles wieder gut.

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      • Verstehe ich sehr gut. Ich bin auch immer wieder erstaun, wie frei die Regeln manchmal ausgelegt werden. Neulich von einer Familie gehört, in der er in Quarantäne ist, weil er Kontakt zu einem Coronainfizierten Menschen hatte. Die Familie besteht aber aus 6 Personen. Das Kind darf weiterhin in der Nachbarschaft spielen…..

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  13. Über Sinn und Unsinn des Makentragens kann man verschiedener Meinung sein!
    Wenn jemand schon an Atemnot leidet (z. B. COPD), dann wird ihm die psychologische Vorstellung des sicheren Virushemmers keine Hilfe sein, dahinter nach Luft ringen zu müssen.
    Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass es hilfreich ist, den Stickstoff, welcher beim Ausatmen ausgestoßen wird, hinter der Maske wieder einzuatmen.
    Ich habe verschiedene Arten probiert, aber glücklich hat mich keine gemacht. Außerhalb meiner eigenen vier Wände werde ich so vorsichtig wie möglich sein, aber wenn es mich erwischt, dann erwischt es mich eben. Ich bin 69, gehöre zur „Risikogruppe“ und letztendlich ist es mir gleich, wie und wann mein Ende naht. Nicht so ganz „gleich“ ist es mir, aber schmerzfrei und ohne Siechtum sollte es schon sein!

    G. l. G. Jochen

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    • Die vielen uneinsichtigen Egoisten? Die ewigen „Besserwisser“? Es gibt Politiker und Leute vom Gesundheitswesen, die das Maskentragen für nutzlos halten. Dann wird es auf einmal an einigen Orten/Ländern zur Pflicht gemacht. Was soll man denn glauben, wenn sich nicht einmal die so genannten Fachleute einig sind? Aber schnell mal ein Urteil abfeuern, nicht wahr? Danach fühlt man sich besser …

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  14. Jeder Person, die da laut und groß am Nörgeln und Heulen ist, wir hätten unsere demokratischen Rechte verloren, empfehle ich dringend einen längeren Aufenthalt in einem dieser Länder: Nordkorea, China, die V.A.E., Ungarn, Tschad, Sudan, Eritrea, Kamerun.
    Wir haben eine Pandemie! Covid19 ist nach wie vor ein völlig unberechenbarer Virus! Niemand weiß, wie dieser sich in der nächsten Zukunft weiter entwickeln wird. Oberste Pflicht in einem demokratischen (!!!) Land hat der Schutz der Leben der Bevölkerung. Und genau das geschieht grade! Aus diesem Grunde gibt es die Beschränkungen, nicht, weil Frau Merkel und ihr Kabinett davon besessen sind, unser Land klammheimlich in eine Diktatur umzuwandeln.
    Ausgangsbeschränkungen retten Leben. Schul- und Ladenschließungen retten Leben. Masken verhindern das Risiko von Ansteckungen. Punkt.

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    • Wenn gilt „Oberste Pflicht in einem demokratischen (!!!) Land hat der Schutz der Leben der Bevölkerung.“, weshalb verbieten wir nicht Rauchen und Alkohol? Weshalb erlauben wir, dass sich die Menschen ungesund ernähren und sich nicht bewegen? Weshalb verlangen wir keine PKW-Diesel-Filter?
      Die Liste ist lang.
      Die Freiheit eines jeden ist eins der höchsten Güter, die ich an meinem Land am meisten schätze.

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      • Hallo Holger,

        Rauchen und Alkohol SIND verboten. Wenn sie Andere gefährden können. Rauchen in Öffentlichen Gebäuden, Alkohol (in größerer Menge) beim Autofahren.

        Und so ist’s auch mit den Masken. Niemand braucht eine Maske zu tragen, wenn er allein durch’s Unterholz stromert oder (ebenfalls allein) den Jakobsweg entlang pilgert. Aber wenn man plötzlich eine größere Anzahl Leute um sich hat …
        Unter anderem hier kann man etwas zur erwartbaren Schutzwirkung nachlesen. Und ich hab’s schon seit Wochen so gehalten, dass ich normaler weise ohne Maske unterwegs bin, aber in Läden und bei anderen Situationen, wo wir mehr als 3 Leute sind und/oder „Abstand >3m“ nicht jederzeit sicher eingehalten werden kann, Maske trug. Über nebenan.de vertrieb eine „Nachbarin“ wirklich gut gemachte Mund-Nase-Schutzmaken, als es sonst nirgends welche gab. Das ist toll.

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  15. Ja, ist alles schwierig. Wenn ich mich dann frei bewegen und wieder unbeschränkt mit Leuten treffen dürfte, wäre das für mich aber hinnehmbar.
    Aber nur zu zweit in Öffentlichkeit bewegen UND Maskenpflicht finde ich unlogisch. Auch dass mir zu Hause vorgeschrieben wird, wie viele Leute ich einlade, finde ich problematisch. Man könnte mir ja auch zutrauen, dass ich die Abstandsregeln einhalte oder wir Masken tragen. „My Home is my Castle“

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