Auch das ist #Dortmund – die Technische Universität

Momentan studieren an der Technischen Universität (TU) 34.269 Menschen in rund 80 Bachelor- und Masterstudiengängen. Sie zählt damit zu den 20 größten Universitäten Deutschlands. 

Rund um die TU Dortmund, Foto: Daniela K.

Sie steht laut Förderatlas 2015 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)  in diesen fünf Fachgebieten in den „Top Ten“ der bundesweit forschungsstärksten Universitäten: Produktionstechnik, Wirtschaftswissenschaften inclusive Fachgebiet Statistik, Werkstofftechnik, Erziehungswissenschaft und Informatik.

Insgesamt verfügt sie über 17 Fakultäten, darunter sowohl naturwissenschaftlich-technische als auch humanwissenschaftlich-geisteswissenschaftliche Fakultäten:

  • Mathematik
  • Physik
  • Chemie und Chemische Biologie
  • Informatik
  • Statistik
  • Bio- und Chemieingenieurwesen
  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Raumplanung
  • Architektur und Bauingenieurwesen
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung
  • Rehabilitationswissenschaften
  • Humanwissenschaften und Theologie
  • Kulturwissenschaften
  • Kunst- und Sportwissenschaften
  • Sozialwissenschaften

(Quelle: TU Dortmund und Wikipedia)

Rund um die TU Dortmund, Foto: Daniela K.

„No hero“ am Radweg an der B1 zwischen Do-City West und TU, Foto: Daniela K.

Auch das ist #Dortmund

52 Gedanken zu “Auch das ist #Dortmund

  1. Das mächtige, metallene Ding hinter den Blumen auf dem ersten Bild – ist das ein großdimensioniertes Schaubenschlüssel – Symbol? Wenn’s doch eine TU ist!
    Das könnte auch ein hübsches Beispiel für die Verständigung zwischen Leben, Lebewesen – hier in Form von angepflanzten, ausgesäten Blumen sichtbar – und Technik sein, wobei diese halt schon wieder übermächtig erscheint. Gerade im Ruhrgebiet stelle ich mir diese Symbiose nicht eben einfach vor, auch wenn der Qualm der einstigen Hochöfen ziemlich verraucht ist und der eine oder andere Fisch schon mal rheinaufwärts schwimmen wollte, ließe man ihn. Es bleibt uns ja wohl nichts anderes übrig, als diesen Kompromiß zwischen der in tausenden von Jahren errichteten künstlichen, uns ja auch schützenden Menschenwelt und der uns umgebenden Lebenswelt mit Sturmflut und Sturmwind immer wieder zu suchen. Leider suchen zu viele nur unter den Menschen, nämlich nach neuen Konfliktmöglichkeiten und/oder nach einer weiteren Chance, ihren Haufen an Besitz zu vergrößern.
    Na, ich hätte auch nie gedacht, dass man mit der puren Empfehlung, doch da oder dort billige Masken einzukaufen so viel Geld verdienen kann. Oder mit der Tieferlegung eines Bahnhofs, um oberirdisch endlich mal wieder richtig mit Grundstücken spekulieren zu können. Oder mit der selbstverständlich staatlicherseits durchzuführenden Erschließung bzw. Vernichtung eines Naturschutzgebietes, etwa der Rheinauen, um dort eine Automobilfabrik hinzustellen.
    Aber das ist eben diese andere Technik, die des Geldverdienens. Und der politische Teil? Na, alle diese Skandale und Skandälchen sind bekannt, soweit funktioniert diese außerstaatliche Macht namens Journalismus noch, wir sind ja nicht in, na, wo gibts diese Länder, Osteuropa oder Malta und Adenauer/Strauß konnten sich mit ihrem Abgrund an Landesverrat damals nicht gegen den Spiegel durchsetzen. Und anscheinend mußte sogar gelegentlich einer der maßgeblichen Geldeinstecker dann zumindest aus dem hell erleiuchteten Vordergrund der Bühne abtreten. Und das nennt man dann wohl schon eine funktionierende Demokratie.
    Freilich, wenn die Schwarzkofferträger und die Finanzjongleure, die blühende Landschaften – womit sie offensichtlich Industriebrachen meinten – aus dem Nichts ohne Unkosten zu schaffen versprachen immer wieder und wieder gewählt werden – dann ist das eben auch genau das, eine funktionierende Demokratie. Mit all ihren Schwächen.
    PS: die Alternative für Irgendwas oder -wen? Na, die kennt man doch auf der Welt oder gerade auch hierzulande, selbst ein faschistischer Geschichtslehrer kennt diese Erzählungen: ein hübsches Gefängnis oder eine noch raschere Endlösung für unangenehme Meckerer, die einfach die Klappe nicht halten wollen. Ja, man kann auch dafür sein. Entweder, weil man diese ganzen komplexen Geschichten satt hat und endlich eine einfache Wahrheit will. Oder – weil einem jemand ein schwarzes Eisenstück geladen mit mehreren Schuß 9mm Parabellum (bewährte, in Deutschland entwickelte Munition – für den Krieg, wie der Name sagt. Ja, man war hierzulande seit langem schon technisch fortschrittlich!) in den Nacken hält und um Ruhe bittet.

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  2. Die Universität in Dortmund ist mächtig groß und mit 17 Fakultäten sehr vielseitig. Mein Sohn studiert in Ulm und mit 10000 Studenten dagegen klein. Für Dortmund ist auch die Universität ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und für viele eine gute Einnahmequelle, außerdem verjüngt es eine Stadt und das Kulturangebot wird größer und interessanter.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag
    LG Andrea

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    • Danke dir. Ja, ich finde auch, dass es für die Stadt in vielen Aspekten eine Bereicherung ist, denn viele bleiben nach ihrem Studium in der Region und wirken daran mit, den ehemaligen Industriestandort lebendig zu halten. Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche, Annette

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  3. Ja, ich kenne die TU noch von meinem „Zwischenstopp (8 Jahre) “ in Dortmund. Diese vielen neuen Unis mögen ja ihre Berechtigung haben, aber so alteingesessene Unis wie Heidelberg, Tübingen, Leipzig, Köln, Würzburg ….. die haben schon was ganz Eigenes. Vor allem Heidelberg ist für Studenten einfach sehr „anziehend“ und Leipzig ist auch eine super Stadt für junge Leute. Sie hat auch den schönsten Bahnhof Deutschlands. Und ist für Radfahrer ein Eldorado. Mein Sohn lebt dort.
    Den neuen Universitäten oder Bildungscampi wie in Heilbronn, die zwar topmodern sind, denen fehlt irgendwie die Seele, der Charme und das gewachsene Umfeld. Halt irgendwie so richtiges Studentenleben. Gibt’s das nicht eher in Bochum?
    Einen schönen Wochenendgruß nach Dortmund! Sigrid

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    • Als Bewohnerin dieser Stadt bevorzuge ich die deutlich bessere Luft nach der Stilllegung der Industriestandorte und freue mich, dass sich die Natur dort an vielen Stellen ihren Raum zurück erobert :-) Liebe Grüße, Annette

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  4. Toll! Ich glaube ich ziehe doch noch gen Norden (oder Süden ;-)) um. Wirklich bemerkenswert was sich in Dortmund entwickelt hat. Während man vorher immer etwas sehr negativ „vom Pott“ hörte oder las, hört man jetzt von den schönen Dingen nicht mehr so viel. Schade! Danke Annette, dass du das „rausreisst“. Wünsche dir ein schönes Wochenende! LG Michael

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    • Danke dir. Die Universität wurde wohl bereits 1968 gegründet. Nach dem Wegfall von Kohle, Stahl und Brauereien musste sich Dortmund quasi neu erfinden, vielfältige Bildungsangebote machen da einen guten Anfang für den Neustart einer Stadt. Liebe Grüße und einen angenehmen Sonntag, Annette

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