Auch das ist #Dortmund: Rombergpark

Auf der Suche nach Inspiration

Wer oder was inspiriert dich?

Bäume mit Geschichte, Foto: Annette Mertens

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Geschafft!

Auch das ist #Dortmund: Bolmke gerettet

Berswordthalle, Foto: Annette Mertens

Juhu und ein ganz großes Dankeschön an euch alle für die Unterstützung der Petition. Ihr seid spitze!
„Die umstrittene Freifläche an der Bolmke soll dauerhaft von Bebauung frei bleiben“
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„Kein Willze, Kannze, Musse“

Schachthauerkind – eine Geschichte aus dem Revier

„Einer Versuchung habe ich erfolgreich widerstanden, nämlich der Verwendung von Brachialhumor und Ruhrpottslang. Also kein Willze, Kannze, Musse, kein Hömma, Sachta, Tuma, Kumma, kein woanders is auch scheiße. Dennoch geht es kurzweilig und amüsant zu, das kann ich versprechen“.

„Der Bergmann ist seit je her quasi der Prototyp des proletarischen Arbeiters, der durch Verausgabung seiner Muskelkraft und seiner gesamten Physis der unberechenbaren Natur, dem dunklen Erdreich sichtbar materielle Schätze abringt – das schwarze Gold nämlich. Ähnlich mythische Bedeutung hat vielleicht nur noch
der Stahlwerker, der im Angesicht glühenden Feuers Tag und Nacht rabottet. Geschicklichkeit, Kraft und Zähigkeit schlagen im Verbund mit Arbeitersolidarität den Elementen ein Schnippchen! In der Zeit vereinsamter Clickworker, digitalen Nomadentums und durch die Straßen hastender Paketboten ist die Sehnsucht
nach ortsgebundener, erschaffender, physisch erkennbarer (eben „ehrlicher“) Arbeit mehr als verständlich – das Verschwinden des Bergmanns mitsamt seinem Habitat, der Zechenkolonie, muss allein aus diesem Grund schon abgrundtief traurig stimmen“.

Auszüge aus dem Vorwort „Schachthauerkind“ von Christine Lindemann
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Ende offen

„Als ich selbst bin ich am besten“

Straßenmusik, Foto: privat

Wie so oft bei den Ruhrköpfen läuft mir irgendwo ein Mensch über den Weg. Meist geht es dann ganz schnell: Ich wittere eine Geschichte, die ich euch unbedingt erzählen möchte. So passierte es auch mit Singer/Songwriter Olli Heinze.

Nach einem kurzen Austausch melde ich mich für einen seiner Workshops an. Als Olli mir zeitnah mitteilt, dass der Termin verlegt werden muss, fügt er noch hinzu:

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Landschaftsschutzgebiet Bolmke wiederherstellen

Ruhrköpfe in eigener Sache: #Bolmke schützen

Es ist noch nicht geschafft. Bitte unterstützt auch die zweite Petition, um unseren kleinen Wald dauerhaft zu erhalten. Danke! 

Foto: Dieter Menne

Über diesen Link kommt ihr zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/landschaftsschutzgebiet-fuer-die-bolmke-festsetzen

und hier findet ihr im Newsletter der „Allianz für die Bolmke“ die Hintergrundinformationen, weshalb nun eine zweite Petition erforderlich ist: bolmke-newsletter.pdf

 

Etwas Plüschiges braucht der Mensch

Plüschig im #Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet leben jede Menge Haustiere. Genaue Zahlen kann ich euch leider nicht nennen. Katzen, Hunde, Hamster, Kaninchen, Tauben, Schlangen, Spinnen, Echsen,  Pferde, Schafe, Esel, Wellensittiche, Meerschweinchen, Hühner, Gänse, Enten, Kanarienvögel, Ziegen und was es noch alles gibt. Es kreucht und fleucht in den Häusern, Wohnungen, Gärten, Ställen und auf den Weiden der Region. Weiterlesen

5 Jahre #Ruhrköpfe

5 Jahre Ruhrköpfe – Interessante Menschen – Dortmund – Ruhrgebiet

Am 8. April 2014 startete ich mit dem ersten Portrait der Ruhrköpfe. Inzwischen sind es rund 130 Beiträge und ein Ende ist nicht in Sicht.

Der Termin für das nächste Interview steht bereits fest und hat ganz viel mit Musik zu tun.

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German Angst? Kriegsurenkel? Kriegsenkel? Kriegskinder?

Wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen

Mich hat dieses Thema gepackt und erklärt vieles, was für mich bisher nicht erklärbar schien.

Was fällt dir dazu ein? Hast du dich mit diesem Thema näher beschäftigt? Bist du ein Kriegskind/Kriegsenkel oder Kriegsurenkel? Ist das Thema für dich relevant?

(Für alle, die sich damit noch nicht beschäftigt haben: Als Kriegsenkel gelten die in den 1960er und 70er-Jahren geborenen Kinder der Kriegskinder des 2. Weltkrieges. Daraus lässt sich in etwa ableiten, wer zu welcher Generation gezählt wird)

German Angst?

Zum Sterben hinlegen

„Nun, da medizinisch auch für Hochaltrige so unglaublich viel möglich ist, wird das oft vergessen und schlimmer: übergangen, dass es mit 80 genug sein darf. Ich weiß, es ist für die anderen sehr schwer zu spüren, ob es gerade ein schlechter Tag ist. Oder ob es mit diesem Tag genug Leben war. Lebenssatt“.

Totenhemd-Blog

582DB2F2-2E30-4264-8C11-3EC0FEA79B05Als Helmut nicht mehr zu Hause leben konnte, beschloss er zu sterben. Er hörte auf zu essen, legte sich hin und starb binnen zwei Wochen.

Als Fritz mit 95 Jahren nach einer Erkältung schwächelte, wollten ihn die Pflegerinnen wieder aufpäppeln. Mit Astronautenkost oder so was in der Art. “Wohin wollen Sie ihn denn päppeln?“ fragten Tochter und Schwiegertochter. „Er hat gerade seinen 95. Geburtstag gefeiert und findet das sei alt genug.“ Die Pflegenden wunderten sich. So etwas hören sie nicht alle Tage. Meist soll das alte Leben weiter und weiter gehen.

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„Ein flämischer Borussen-Fanclub?“

Ein flämischer Borussen-Fanclub? Ja klar!

Wenn ihr sie noch nicht kennt, schaut sie euch gerne näher an. Sie freuen sich über euren Besuch.

Ruhrköpfe

„Ein flämischer Borussen-Fanclub? Wie kommt man denn auf die Idee?“

Gründer Peter de Smet, Foto: Rupelborussen Gründer Peter de Smet, Foto: Rupelborussen

Diese Frage wird mir oft gestellt, daher mache ich jetzt einfach mal einen Beitrag daraus. Meine Antwort lautet übrigens immer: „Weil sie sehr angenehme Menschen sind und den Fußball nicht so bierernst nehmen“.

Als gebürtige Dortmunderin lebe ich quasi mein Leben lang fußläufig in Stadionnähe. Mein Verhältnis zum Fußball ist nicht immer entspannt, denn manche Fans rauben einem den letzten Nerv: Sie pieseln in Hauseingänge und pöbeln nachts laut gröhlend auf dem Heimweg durch die Straßen.

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Stuhlkreis war gestern. #NewWelfare

Zu viele Emails? Zu viel Geschwafel in langen Teamsitzungen? Alles out! Endlich! Längst nicht nur bei den Trägern der Wohlfahrtspflege überfällig #NewWelfare

Bei Sabines Blog „Zeit zu teilen“ erfahrt ihr mehr darüber: https://zeitzuteilen.blog/2019/01/19/stuhlkreis-war-gestern-newwelfare/#comment-1148

Zeitzuteilen

Im Raum sind ein paar wenige Tische kreuz und quer gestellt. Darum herum wurden wie zufällig ein paar Stühle gruppiert. Die Mondrian Quadrate unterhalb der hohen Fenster strahlen, weil sie endlich mal gesehen werden. Der Glaskubus, mit dem die Fenster den Raum umschließen, schafft Transparenz zwischen draußen und drinnen. Fast scheint man in den Ästen des Baumes zu sitzen.

Der Kirchturm des Doms ist hautnah.

Es ist mir als wenn der Raum neu geschaffen wäre, dabei kenne ich ihn seit Jahren. Aber durch das neue Setting eröffnet er völlig neue Perspektiven und es fällt mir wie Schuppen von den Augen:

Das ist sie, die neue Zeit!

New Welfare, keine Angst vor Anglizismen, die Internetsprache ist voll davon und häufig trifft es der englische Begriff besser als der Deutsche.

New Welfare heißt: die Wohlfahrtspflege erfindet sich gerade neu.

Und während ich durch die sozialdigitale Woche stolpere, scheint es mir, als würde…

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