Auch das ist #Dortmund – Südwestfriedhof

Auch das ist Dortmund: Der Südwestfriedhof

„Nichts ist schlimmer als ein Verlust, den du ohne Widerworte einfach hinnehmen musst!“ – Verfasser*in unbekannt

Gefunden habe ich dieses Zitat auf dem Südwestfriedhof, nachdem einige Bäume in unmittelbarer Umgebung des Schildes gefällt wurden:

Südwestfriedhof Dortmund, Foto: Annette Mertens

Der Südwestfriedhof wurde 1893 eröffnet und hat jede Menge alten Baumbestand, unter anderem die Platanenallee mit 60 Bäumen, die zum „Verzeichnis der Naturdenkmale in Dortmund“ zählt.

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„Wir müssen reden – Der Tod ist nur schwierig, wenn man sich nicht mit ihm beschäftigt“

Weshalb ist es so wichtig, darüber zu sprechen und weshalb sprechen wir trotzdem so selten darüber?

Schon etwa im Alter von 14 Jahren wünscht sich der gebürtige Dortmunder Stefan Waldburg einen Beruf, bei dem er anderen Menschen helfen kann und entscheidet sich früh für die Ausbildung zum Krankenpfleger. Er ist so motiviert, dass er unmittelbar nach seinem Hauptschulabschluss den Realschulabschluss absolviert, um anschließend mit inzwischen 18 Jahren die Krankenpflegeschule in Dortmund-Hörde zu besuchen. Die damalige Wehrersatzdienstzeit von fünfzehn Monaten leistet Stefan nach dem erfolgreichen Ende seiner Ausbildung als Zivildienstleistender in der Krankenpflege. Als ausgebildete Fachkraft bezieht er dafür lediglich die üblichen Wehrersatzdienstbezüge, die in keinem Verhältnis zum Gehalt eines ausgebildeten Krankenpflegers stehen.

Selbstportrait, Foto: Stefan Waldburg
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#Geflügeltes Nashorn – Auch das ist #Dortmund

Geflügeltes Nashorn oder Dortmunder Nashorn

Erstmalig tauchen diese lebensgroßen Nashörner mit Flügeln – Rhinoceros alatus – im Rahmen einer Kunstaktion 2006 in Dortmund auf. Wie viele geflügelte Nashörner sich derzeit noch im gesamten Stadtgebiet in unterschiedlichen Outfits tummeln, ist mir leider nicht bekannt. Durch den Zahn der Zeit, Vandalismus, Diebstahl, Vernachlässigung, Sturmschäden und andere Unfälle ist schon manches Nashorn einfach weg geflogen. Fotografin Daniela hatte daher beim Übersenden dieses Wappentiers des Konzerthauses Dortmund eine schöne Idee:

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Wahlrecht ab 16?

Wahlrecht ab 16?

Mich treibt dieses Thema schon eine ganz Weile um, denn weshalb sollten 16-jährige grundsätzlich weniger gut dazu befähigt sein als ältere Menschen, deren kognitive Leistungsfähigkeit auch nicht in Frage gestellt wird?

Bei der Recherche zu diesem Thema fand ich beim bpb – Bundeszentrale für politische Bildung diesen Beitrag dazu:

Wählen Ab 16? Pro und Contra

„Ob es richtig ist, das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken, lässt sich nicht wertneutral beantworten. Es ist aber sinnvoll, Argumente beider Seiten daraufhin zu überprüfen, ob sie sich empirisch unterfüttern lassen. Im Rahmen unserer Jugendwahlstudie 2019 haben wir das getan und kamen zu dem erstaunlichen Schluss, dass beide Seiten von Umständen ausgehen, die sich nicht bestätigen lassen. Gegner*innen einer Reform scheinen Recht zu behalten, wenn sie anzweifeln, dass die Absenkung des Mindestwahlalters zu einem Zuwachs an politischer Reife führt. Allerdings deutet alles darauf hin, dass ein solcher Zuwachs nicht nötig ist, wenn man die 16- und 17-Jährigen mit der nächstälteren Kohorte vergleicht. Bereits mit 15 Jahren sind die Jugendlichen an Politik interessiert, verfügen in normalem Umfang über politisches Wissen und Interesse – und das, ohne bislang wahlberechtigt zu sein. Auch mit Blick auf die Kontextargumente im Zusammenhang mit dem Wahlalter werden Handlungsoptionen ersichtlich: Wenn man sich entscheidet, das Wahlalter abzusenken, eröffnen sich Mobilisierungspotenziale, die allerdings unter dem Aspekt der demokratischen Gleichheit auch kritisch zu bewerten sind“.

bpb, Autoren: Thorsten Faas und Anton Könneke

Den gesamten Beitrag mit institutionell-rechtlichen, Reife-/Einstellungs- und Kontext-Argumenten, sowie weitere Infos über die beiden Autoren findet ihr auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung – bpb:

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/jugend-und-protest-2021/340349/waehlen-ab-16/

Screenshot, abgerufen am 07.05.2022, Quelle: https://www.wahl-o-mat.de/nordrheinwestfalen2022/app/main_app.html

‚Mit Speck fängt man Mäuse‘ oder weshalb es manchmal besser ist, verlockende Angebote auszuschlagen

‚Mit Speck fängt man Mäuse‘ oder weshalb es manchmal besser ist, verlockende Angebote auszuschlagen

„Atreus: Wer würde solche eine Flut von Geschenken des Schicksals zurückweisen? Thyestes: Jeder, der erlebt hat, wie schnell sie abebbt.“ – Seneca, Thyestes, 536

Dieses Zitat stammt aus aus einer sehr alten, römischen Tragödie, in der es in einer Szene darum geht, jemanden durch verführerische und großzügige Geschenke in eine Falle zu locken. Jedoch lehnt Thyestes sie, zur Verblüffung seines Feindes, zunächst ab.

Mäuse-Speck, Foto: Annette Mertens
Mäuse-Speck, Foto: Annette Mertens

Kennst du ähnliche Situationen aus deinem Leben?

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Auch das ist #Dortmund

Street Art – Fassadenkunst – Winterruhe

An der B54, Foto: Daniela K.

Die Fotografin dieser Bilder, Daniela, kenne ich schon fast mein ganzes Leben. Als wir gestern telefonierten, bemerkte sie als treue Mitleserin meines Blogs die schon länger andauernde Beitrags-Ruhe hier bei den Ruhrköpfen. Ja, das stimmt. Hier ist wenig los. Ich bin wohl ein wenig müde. Müde, weil Winter ist – was ich ganz schön finde. Müde von Corona – wem geht es nicht so? Müde vom Schreiben – vielleicht!? Ich gönne den Ruhrköpfen und mir jetzt einfach diese Pause. Im Hintergrund arbeite ich gerade an einem anderen Thema:

Wie steht ihr zum Thema Sterbebegleitung?

Was fällt euch spontan dazu ein?

S-Bahn-Brücke an der Chemnitzer Straße, Foto: Daniela K.

Foto-Ausstellung in Hamm – der [fotoˈɡraːf]

Endlich ist es soweit

Einige von euch erinnern sich sicher an sein Portrait hier bei den Ruhrköpfen. Nun geht es bald los:   Der [fotoˈɡraːfMichael Krämer stellt in der Zeit vom 28.12.2021 bis Ende März 2022 seine neue Bilder-Serie in den Räumlichkeiten der Deutschen Bank Hamm, Bahnhofstr. 5-7, 59065 Hamm zu den üblichen Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9.00 – 12.30 Uhr, sowie Dienstag und Donnerstag von 14.00 – 18.00 Uhr, aus.

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#Ruhrköpfe in eigener Sache

Westfalenhallen-Weg nicht sperren!

Mehrfach pro Woche nutze ich selbst diesen Weg, um sicher und weitgehend unbehelligt vom Straßenverkehr in den kleinen Wald mit Naturschutzgebiet zu kommen. Obwohl es seit Jahrzehnten keine Unfälle gab, soll der Weg nun zugunsten und auf Initiative der Westfalenhallen gesperrt werden. Bitte unterstützt und verbreitet die Petition und den Hinweis auf die Demonstration gegen die Sperrung zum Erhalt eines wichtigen Verbindungsweges für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen. Danke!

Anbei füge ich euch den Originaltext der Petition mit weiterführenden Informationen und Links hinzu:

„Im Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt ist für die zentrale Wegeverbindung zwischen Innenstadt und Stadion geregelt, dass die Westfalenhallen GmbH auf ihrem Betriebsgelände „die weitere, entschädigungslose Nutzung dieser Wegeverbindung für den öffentlichen Fuß- und Radverkehr zu dulden hat“. Dieses für die Allgemeinheit verbriefte uneingeschränkte Nutzungsrecht will die 100 %ige Tochter der Stadt jetzt einschränken und den Durchweg zumindest temporär sperren. – Und die Politik scheint zustimmen zu wollen!

Der Weg muss von den Bürgerinnen und Bürgern dauerhaft und auch sicher genutzt werden können. Um die jetzt benannten Gefährdungen zu unterbinden, sind von der Westfalenhallen GmbH ein Sicherheitskonzept zu beauftragen und geeignete Sicherheitsmaßnahmen vorzusehen. So können z. B. Anlieferzonen markiert oder ein Sicherheitsdienst für die Dauer von Anlieferungen beauftragt werden. Das geplante Kongresszentrum und die Messehallen können zudem verschoben und damit der Durchweg somit zugunsten von Ladezonen verbreitert werden. Damit wäre dann endlich auch die von vielen schon lange geforderte gestalterische Aufwertung des zentralen Durchwegs möglich.

Doch die Westfalenhallen wollen stattdessen am liebsten das gesamte Betriebsgelände und damit auch den für die Allgemeinheit wichtigen Verbindungsweg dauerhaft abriegeln. Den BügerInnen werden dann lange Umwege zugemutet auf dem Weg zur Bolmke, zur Körnig-Halle, zum Stadion, zur Bahnstation oder auch zum Schwimmbad. Doch bei Fußballspielen soll der Weg dann befristet geöffnet werden für die Fans.

Damit nicht der Schwanz mit dem Hund wedelt, muss der Rat das im Erbbaurechtsvertrag verbriefte jederzeitige Durchgangsrechts zugunsten seiner Bürgerinnen und Bürger durchsetzen. Die gefahrenlose Nutzung des Weges ist von der Westfalenhallen GmbH durch geeignete Maßnahmen zu garantieren.

Wir fordern vom Rat der Stadt und der Westfalenhalle GmbH:

  •  Die uneingeschränkte Nutzung des Durchwegs muss gemäß Erbbaurechtsvertrag dauerhaft erhalten bleiben.
  •  Keine temporären Sperrungen des zentralen Verbindungswegs.
  •  Beauftragung und Umsetzung eines Sicherheitskonzepts.
  •  Verbreiterung und Gestaltung des Durchwegs mit Bäumen.

Begründung

Für Fußgänger und Radfahrer ist der Weg zwischen den Westfalenhallen die zentrale Verbindung aus der Innenstadt zu den Freizeit und Erholungseinrichtungen südlich der B1. Dieser Weg führt abseits vom Autoverkehr direkt und sicher zur Bolmke, zur Bahnstation, zum Stadion, zur Körnighalle und auch zur künftigen Eventmeile an der Strobelallee. Eine Sperrung würde zu erheblichen Umwegen führen, die für Ältere, Kinder oder auch bewegungseingeschränkte Menschen nicht zumutbar sind. Betroffen wären sowohl die vielen alltäglichen Nutzer dieser Verbindung als auch die touristischen Besucher der Stadt. Stadtbedeutsame Nutzungen würden bei versperrtem Durchweg zum Hinterlieger der Westfalenhalle und Messe und nur noch über längere und unattraktive Umwege zu erreichen sein.“

Wer sich detaillierter informieren möchte, kann die Verwaltungsvorlage ‚Veranstaltungsbereich Westfalenhallen-Grundsatzbeschluss‘ (Drucksache: 19863-21) lesen über folgende Links:

-Hauptvorgang:

https://dosys01.digistadtdo.de/dosys/gremrech.nsf/TOPWEB/19863-21.

Anlage:

https://dosys01.digistadtdo.de/dosys/gremrech.nsf/TOPWEB/19863-21-E3 Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Olaf Greve aus Dortmund

https://www.openpetition.de/petition/online/westfalenhallen-weg-dauerhaft-offen-halten-und-sichern

Der Hauptfriedhof – Auch das ist #Dortmund

Der Hauptfriedhof – Auch das ist #Dortmund

Bereits im Juli berichteten die „Nordstadtblogger“ über das 100jährige Jubiläum des Dortmunder Hauptfriedhofs – nicht nur die größte, sondern auch eine der schönsten Grünflächen unserer Stadt und immer einen Besuch wert.

100 Jahre Hauptfriedhof Dortmund – vom strauchlosen Gelände zur Parklandschaft – Jubiläum am heutigen Freitag

https://www.nordstadtblogger.de/100-jahre-hauptfriedhof-dortmund-vom-strauchlosen-gelaende-zur-parklandschaft-jubilaeum-am-heutigen-freitag/

Liebe(r) Leser*innen, Blogger*innen und Besucher*innen,

hier ist es in den letzten Monaten still geworden. Mir fehlt momentan ein wenig die Zeit und nach bald 8 Jahren gönne ich mir deshalb eine kleine kreative Pause von eigenen Beiträgen.

Bis demnächst und herzliche Grüße,

Annette

Die Parkpfleger, Hauptfriedhof Dortmund, Foto: Annette Mertens





Rücksicht – eine Einbahnstraße?

Rücksicht oder die Freiheit der Einzelnen endet dort, wo die Freiheit der Anderen beginnt!?

Duden online definiert Rücksicht als „Verhalten, das die besonderen Gefühle, Interessen, Bedürfnisse, die besondere Situation anderer berücksichtigt, feinfühlig beachtet“. Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Ruecksicht

Wiktionary beschreibt Rücksicht als „wohlwollendes Verhalten gegenüber jemandem oder etwas unter Beachtung der Umstände“. Quelle: https://de.wiktionary.org/wiki/R%C3%BCcksicht

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Auch das ist #Dortmund

Auch das ist #Dortmund – die Technische Universität

Momentan studieren an der Technischen Universität (TU) 34.269 Menschen in rund 80 Bachelor- und Masterstudiengängen. Sie zählt damit zu den 20 größten Universitäten Deutschlands. 

Rund um die TU Dortmund, Foto: Daniela K.

Sie steht laut Förderatlas 2015 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)  in diesen fünf Fachgebieten in den „Top Ten“ der bundesweit forschungsstärksten Universitäten: Produktionstechnik, Wirtschaftswissenschaften inclusive Fachgebiet Statistik, Werkstofftechnik, Erziehungswissenschaft und Informatik.

Insgesamt verfügt sie über 17 Fakultäten, darunter sowohl naturwissenschaftlich-technische als auch humanwissenschaftlich-geisteswissenschaftliche Fakultäten:

  • Mathematik
  • Physik
  • Chemie und Chemische Biologie
  • Informatik
  • Statistik
  • Bio- und Chemieingenieurwesen
  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Raumplanung
  • Architektur und Bauingenieurwesen
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bildungsforschung
  • Rehabilitationswissenschaften
  • Humanwissenschaften und Theologie
  • Kulturwissenschaften
  • Kunst- und Sportwissenschaften
  • Sozialwissenschaften

(Quelle: TU Dortmund und Wikipedia)

Rund um die TU Dortmund, Foto: Daniela K.

„No hero“ am Radweg an der B1 zwischen Do-City West und TU, Foto: Daniela K.