Von Scheinheiligkeit keine Spur – ein Ausflug in die Nachbarschaft

Krefeld. Mit Bettina Janssens treffe ich mich in Essen. Sie lebt momentan in Krefeld. Der Niederrhein zählt zwar schon zur Nachbarschaft des Ruhrgebietes, doch Bettina finde ich so spannend, dass ich sie Euch nicht vorenthalten möchte. Ihrer Arbeit geht sie überwiegend in Krefeld, Düsseldorf und Grevenbroich nach – noch.

Bettina Janssens, Foto: Blasius Maltzahn

Bettina Janssens, Foto: Blasius Maltzahn

Weiterlesen

Von Scheinheiligkeit keine Spur – ein Ausflug in die Nachbarschaft

Immer auf Zack – Willkommen in der Welt einer Profi-Bloggerin

Daniela Sprung, Foto: Anke Sundermeier

Essen. Nach dem Abitur denkt die gebürtige Dortmunderin zunächst an eine Karriere bei der Polizei. Statt dessen entscheidet sie sich für die Ausbildung zur Verlagskauffrau beim „Revier Markt“, einem Kleinanzeigenblatt im Ruhrgebiet. Um ihre Englischkenntnisse zu vertiefen, verbringt Daniela Sprung anschließend drei Monate in New York. Nach ihrer Rückkehr arbeitet die Verlagskauffrau einige Monate in einem Mülheimer Verlag als Pressereferentin, bis sie das Studium Kommunikationswissenschaften mit den Schwerpunkten Unternehmenskommunikation, Medienrecht und PR absolviert. In den Nebenfächern belegt sie Psychologie und Jura.

Weiterlesen

Immer auf Zack – Willkommen in der Welt einer Profi-Bloggerin

Ruhrköpfe auf Berliner Art:

Eine schöne Idee, die ich gerne unterstütze. Mit seinem Blog möchte Tufan Saglam Jugendlichen Vorbilder schaffen

tufan saglam

Heute erzähle ich die Geschichte von Mehmet Bakirci.

Mehmet wurde 1969 in Seydişehir geboren, einem Landkreis in der Provinz Konya. In Konya hat er die Grundschule und die Handelsschule abgeschlossen. In der gleichen Zeit ist er vom Amateurfußballer in die Profiliga aufgestiegen.

Aber nicht nur der Fußball gehörte zu Mehmets Leidenschaften, Er spielte ebenso als Keyboarder und Sänger in Bands und trat unter anderem in Ankara, Alanya und Konya auf. Im Jahr 1991 wurde er zum Grundwehrdienst in die Armee berufen, zuerst für 3 Monate in der Marine und danach für 15 Monate in Ankara, wo er zur Leibwache im Präsidentenpalast bis Juli 1993 gehörte.

Nachdem er den Grundwehrdienst beendet hatte, heiratete Mehmet B. im August des Jahres seine Verlobte und ging anschließend nach Deutschland. Zuerst arbeitet er für sechs Monate bei der Berliner Stadtverwaltung in der Kantine als Tellerwäscher. Danach fand er eine Stelle bei einem Imbiss und begann…

Ursprünglichen Post anzeigen 370 weitere Wörter

„Du bist anders“ – der ungewöhnliche Werdegang eines polizeilichen Ermittlers

Unabhängig voneinander schlagen mir zwei Freundinnen, die sich nicht kennen, den selben Dortmunder für die „Ruhrköpfe“ vor. Als ich nachfrage, schrecke ich zurück: „Ein Politiker? Oha, das sind doch oft Phrasendrescher, das geht nicht. Mein Blog und ich, wir sind überparteilich, unabhängig, frei von religiöser Beeinflussung oder anderen Ideologien.“ Die beiden insistieren: „Dieser ist anders.“ Ich gebe zu, er scheint ein spannender Mensch zu sein. Das Thema beschäftigt mich eine Weile. Die Neugier gewinnt. Macht Euch einfach selbst ein Bild. Ich bleibe weiterhin unparteiisch und offen für interessante „Ruhrköpfe“.

Der ungewöhnliche Werdegang eines polizeilichen Ermittlers

Dortmund. Thorsten Hoffmann wächst in Herne auf, lebt später in Recklinghausen. „Ich trat immer für Gerechtigkeit ein.“ erzählt er. Mit dieser Motivation entscheidet sich der sportbegeisterte Jugendliche für die Ausbildung zum Polizeibeamten in Selm/Bork. In den Jahren danach arbeitet er bei der Hundertschaft in Bochum und beim Objektschutz des Kölner Flughafens. Insgesamt versieht der junge Beamte sechs Jahre seinen Dienst bei der Schutzpolizei, bis er sich an der Fachhochschule Dortmund zum Kriminalkommissar fortbildet.

Thorsten Hoffmann im Gespräch mit mir im "Schönes Leben", Kreuzviertel Dortmund, Foto: Bettina Brökelschen

Thorsten Hoffmann beim Interview mit mir im „Schönes Leben“, Kreuzviertel Dortmund, Foto: Bettina Brökelschen

Weiterlesen

Jetzt erst recht – mit Leidenschaft zum Ziel

Dortmund. Viel Gegenwind erfährt Inna Schneider kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland vor etwa zwanzig Jahren. Ohne Deutschkenntnisse zieht die damals Achtzehnjährige mit ihrer Familie aus der Ukraine zunächst ins nordhessische Bad Wildungen.

Ihre Kindheit erlebt Inna traditionell in einer kleinen ukrainischen Stadt. Von Bergen und Wäldern umgeben wächst sie sehr naturverbunden auf. Von der Großmutter lernt sie die klassischen Handarbeiten, wie Stricken, Nähen, Sticken und Kneten: „Mit meiner Schwester Galina habe ich komplette Häuser und Dörfer aus Knetmasse geformt.“ erzählt sie lachend.

Modedesignerin Inna Schneider, Foto: Ulrike Kaden

Weiterlesen

2014 im Rückblick – erst wollte ich`s Euch ersparen, jetzt tue ich es doch:

Am 8. April habe ich Euch den ersten Beitrag präsentiert und nun stehe ich hier und freue mich mit Euch! Ein ganz dickes Dankeschön an Euch alle! Guten Rutsch und auf ein Wiedersehen in 2015 :-)

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 6.900 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 6 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Von der Angestellten zur Chefin – ein gelungener Rollenwechsel

Dortmund. Die leuchtenden Augen spiegeln ihre Wachheit wider. Ihre fuchsbraunen Locken unterstreichen diese Lebendigkeit. Sie ist ein typisches Kind des Ruhrgebietes – mit viel Herzblut und sehr direkt. Die gebürtige Dortmunderin wächst im Multikulti geprägten Norden der Stadt auf. Sie ist die Zweitälteste neben drei Brüdern. Ihr Name: Karolina Ruhl

Karolina Ruhl, Foto: privat

Karolina Ruhl, Foto: privat

Weiterlesen

Von der Angestellten zur Chefin – ein gelungener Rollenwechsel

Wozu das wohl gut ist?

Statt eines neuen Portraits gibt es nur eine kleine Statusmeldung von mir:

Ein kleiner Unfall beim Einkaufen – ich war zu Fuß unterwegs – zwingt mich zu einer ungewollten Pause. Keine Sorge, nichts Schlimmes: Ich habe eine leichte Gehirnerschütterung und eine kleine Platzwunde. Die geplanten Beiträge für November gibt es voraussichtlich im Dezember.

Wer weiß, wozu es gut ist und was mir statt dessen womöglich Schlimmeres erspart bleibt!? :-)

Auf bald und liebe Grüße

Annette

Den Beitrag über Markus veröffentlichte ich hier in meinem ersten Jahr als Bloggerin. Einige von euch kennen ihn und seinen Blog sicher schon. Die „Ruhrköpfe“ sind seit 2014 sehr gewachsen, daher hier noch mal der Beitrag über einen Mann, der weiterhin seinen Traum in die Tat umsetzt. 

Ich wünsche euch einen schönen Sommer und eine angenehme Zeit. Bis demnächst, Annette

Teilen aus Überzeugung – ein Mann lebt seinen Traum

Ein altes Sprichwort besagt „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ oder umgekehrt „Geteiltes Glück ist doppeltes Glück“. Wissenschaftler glauben, dass die Fähigkeit, Emotionen anderer Menschen nachzufühlen, in den Genen und im Gehirn steckt. Später prägen die Umgebung, in der wir aufwachsen und Vorbilder unser Empathievermögen.

Bochum. Seine Kindheit und Jugend verbringt der Bochumer Markus Wehrstedt mit seinen Eltern und vier Geschwistern in Waldeck am Edersee. Nach dem Abitur möchte er studieren:

Markus Wehrstedt (Mitte) mit seinen Geschwistern Angelika und Michael, Foto: privat

Markus Wehrstedt (Mitte) mit seinen Geschwistern Angelika und Michael, Foto: privat

Weiterlesen

Teilen aus Überzeugung – ein Mann lebt seinen Traum

„Ich wusste nicht, was ich werden sollte.“

Mit diesen Worten beginnt das Interview mit der Dortmunderin Susanne Rodens: „Ich hörte auf meine Eltern und absolvierte in einem Lohnsteuerberatungsverein die Ausbildung zur Bürokauffrau. Die Arbeit machte Spaß. Doch das Verhältnis zu meiner Chefin gestaltete sich schwierig. Jede Menge schlecht bezahlte Überstunden und Beleidigungen seitens der Ausbilderin gehörten zu meinem Alltag.“ Trotzdem bringt Susanne Rodens die Ausbildung erfolgreich zu Ende.

Susanne Rodens, Foto: Annette Mertens

Susanne Rodens, Foto: Annette Mertens

Weiterlesen

„Ich wusste nicht, was ich werden sollte.“

Ein halbes Jahr „Ruhrköpfe“ – eine aufregende Zeit mit vielen Höhen und Tiefen

Angefangen hat es mit dem Portrait über Bettina Brökelschen „Den Jahren Leben geben„, damals zunächst als Versuch auf einer anderen Plattform, dem Lokalkompass (Liebe Bettina, vielen Dank an dieser Stelle für Dein Vertrauen, mir Deine Geschichte zu erzählen).  Schnell war mir klar, dass ich einen eigenen Blog wollte – so entstanden die „Ruhrköpfe – Über spannende Menschen aus Dortmund + Ruhrgebiet“. Vom Bloggen hatte ich damals überhaupt keine Ahnung. Weiterlesen

Eine deutsch-französische Freundschaft – die Verbindung des Angenehmen mit dem Nützlichen

Mit dem Fahrrad durch Paris, Foto: Ralf Petersen

Mit dem Fahrrad durch Paris, Foto: Ralf Petersen

Duisburg. Seine Kindheit verbringt der Sohn eines Bergmannes in Oberhausen. Er lebt mit seinem Bruder und seinen Eltern in einer typischen Bergarbeiter-Siedlung. Fahrräder und ab dem fünfzehnten Lebensjahr auch motorisierte Zweiräder spielen in seinem Leben schon immer eine große Rolle.

Mir begegnet Ralf Petersen zum ersten Mal bei einem seiner Motorrad-Schrauber-Kurse in der VHS Waltrop. Ralf ist der Typ Mensch, mit dem man in die Pampa fahren kann. Bei einer Panne weiß er immer zu helfen. Weiterlesen

Eine deutsch-französische Freundschaft – die Verbindung des Angenehmen mit dem Nützlichen

Wieder da

Hallo, nach 14 Tagen und knapp 4000 Kilometern auf dem Motorrad durch Norwegen bin ich nun wieder zurück.

Zu viel möchte ich Euch noch nicht verraten, nur so viel: ab nächste Woche stehen Interviewtermine für die nächsten „Ruhrköpfe“ an, weitere sind bereits fest in der Planung.

Also auf bald, liebe Grüße aus Dortmund, Annette :-)

Norwegen, Foto: privat

Norwegen, Foto: privat

Norwegen, Foto: privat