„Lieber weniger Geld und mehr Zeit“

„Bis zur Rente im Büro? Bloß nicht!“

Sandra mit ihrem Hund Wesley, Foto: privat

Ein wolkenbedeckter, milder Tag im Mai: An einem meiner liebsten Orte, dem Rombergpark, weht mir schon auf dem Parkplatz am Dortmunder Zoo der Fliederduft entgegen. Auf dem kurzen Weg zum Café Orchidee blüht der Rhododendron in allen Farben und Formen. Ich bin mit Sandra Vahle zum Interview verabredet.

Sandra ist die mittlere Tochter eines Lehrerpaars. Als Kind träumt sie von der Schauspielerei: „Mit der Haarbürste als Mikro übte ich damals vor dem Spiegel meine Oscar-Ansprache“, erzählt sie lachend. Ihre Kindheit und Jugend verbringt sie in ländlicher Umgebung. Tiere gehören zu ihrem Leben immer dazu. Ihr Berufswunsch wechselt über die Jahre zu Tierärztin und Stewardess. Weiterlesen

Wir Ruhris sind wie Unkraut – nicht klein zu kriegen

Wir Ruhris sind wie Unkraut – nicht klein zu kriegen

Ursula Maria Wartmann, Foto: Margarete Radeck

Dortmund. Das Portrait über Ursula Maria Wartmann zeigt den Trend im krisengebeutelten Ruhrgebiet: Briketts fliegen schon lange nicht mehr durch die Luft. Malocher gibt es auch keine mehr. Die ehemaligen Industriestandorte von Kohle und Stahl entwickeln sich zu touristisch attraktiven Kultur-Denkmälern, sind Zeitzeugen einer vergangenen Ära. Hinter den Fassaden der ehemaligen Bier-Brauereien, Zechengebäude und Stahlwerke entsteht im multikulti-geprägten Ruhrgebiet eine Metropole für Kunst und Kultur. Dazu zählt auch die Gegend um das Dortmunder „U“ im Westen der Innenstadt, früher Standort einer großen Brauerei: Das Union-Viertel. Hier lebt und arbeitet Ursula Maria Wartmann, genannt Ulla. Weiterlesen