„Nichts sollte sich ändern und doch ändert sich alles“

„Nichts sollte sich ändern und doch ändert sich alles“

 

Den Tipp für das neue Portrait erhalte ich vor einigen Wochen von einer guten, langjährigen Freundin, Maggie Ackermann, deren Fotos ihr im Neujahrsbeitrag Anfang 2020 vielleicht schon gesehen habt.

Annette Gertdenken, Foto: privat

Die Frau, die ich euch heute vorstelle, stammt ursprünglich aus dem münsterländischen Rhade, einem kleinen Dorf bei Dorsten. Als älteste von drei Geschwistern möchte Annette Gertdenken zunächst Verkäuferin oder Dekorateurin werden. Doch nach Abschluss der Schulausbildung ändert sie ihren Berufswunsch auf Erzieherin, um weniger ans Haus gebunden zu sein. Durch die Ausbildung in Gladbeck und die dort entstehenden Freundschaften verbringt sie viel Zeit im Ruhrgebiet.

Weiterlesen

„Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da“

„Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da“

Eine von innen mit Leder überzogene, diskret gegen unliebsame Lauscher abgesteppte Tür schließt sich in der Dortmunder Innenstadt hinter mir, als ich zum Interview bei Christine Lindemann erscheine.

Christine Lindemann, Foto: Susanne Beimann

Weiterlesen

über Sternenguckerin

„Kraft finden wir nur in uns selbst – Mach, was Du möchtest!“

„Kraft finden wir nur in uns selbst – Mach, was Du möchtest!“

Team Parisi, Foto: Nathalies Photodesign

Dortmund/Höchsten. Bereits in der fünften Klasse weiß Simona Parisi, was sie werden möchte. Nach ihrem Realschulabschluß beginnt sie die Ausbildung zur Friseurin. Doch Simona hat ein Problem: Von Geburt an zittern ihre Hände. Ihre Ausbilderin macht sie dafür fertig, empfiehlt ihr einen Bürojob. „Ich habe dann gekündigt.“ erzählt die Dortmunderin.

Die Ursache des Handicaps bleibt bis heute unklar. Doch Simona geht ihren Weg unbeirrt weiter, besucht für sechs Monate die Kosmetikfachschule. Anschließend startet sie erneut in die Friseur-Ausbildung, dieses Mal bei einer verständnisvolleren Chefin. Weiterlesen

Jetzt erst recht – mit Leidenschaft zum Ziel

Dortmund. Viel Gegenwind erfährt Inna Schneider kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland vor etwa zwanzig Jahren. Ohne Deutschkenntnisse zieht die damals Achtzehnjährige mit ihrer Familie aus der Ukraine zunächst ins nordhessische Bad Wildungen.

Ihre Kindheit erlebt Inna traditionell in einer kleinen ukrainischen Stadt. Von Bergen und Wäldern umgeben wächst sie sehr naturverbunden auf. Von der Großmutter lernt sie die klassischen Handarbeiten, wie Stricken, Nähen, Sticken und Kneten: „Mit meiner Schwester Galina habe ich komplette Häuser und Dörfer aus Knetmasse geformt.“ erzählt sie lachend.

Modedesignerin Inna Schneider, Foto: Ulrike Kaden

Weiterlesen