„Irgendwie geht es ja doch immer weiter“

Handwerk und Psychologie – eine ungewöhnliche Kombination

Janine Herden mit Hündin Tinchen, Foto: privat

Vor einigen Wochen lese ich in Maikes Blog „Flowers and candies“  ein Interview mit Janine Herden. Das Portrait dieser Frau würde gut in die Ruhrköpfe passen. Einige Tage später treffe ich Maike zufällig und erzähle ihr davon. Angenehm unkompliziert, wie sie so ist (ihr findet mein Portrait über Maike hier: https://ruhrkoepfe.wordpress.com/2014/07/14/erlebe-meine-stadt-eine-liebeserklarung/), gibt sie mir Janines Kontaktdaten und einige Wochen später treffe ich die Bochumerin im Dortmunder Kreuzviertel: Auf den ersten Blick schon sehr sympathisch, denn zum Interview bringt sie ihre Hündin „Tinchen“ mit. Weiterlesen

[fotoˈɡraːf]

[fotoˈɡraːf] – Wenn aus Leidenschaft Berufung wird

Er ist der erste „Ruhrkopf“, den ich schon mein halbes Leben kenne. Wir wohnen in der selben Stadt. Wir benutzen manchmal, ohne es zu wissen, dieselben Wege. Ja, wir kennen sogar ein paar Menschen gemeinsam. Und doch mussten bis vor einigen Monaten viele Jahre vergehen, bis wir uns wieder häufiger sehen. Es ist einerseits das Vertrauen und die Vertrautheit, die uns nach so vielen Jahren verbindet. Andererseits ist es das Gefühl, der/die andere hat die Zeit gut genutzt, um eine noch bessere Version seiner/ihrer selbst zu werden. Es tut einfach gut. Es ist ein Spiegel, der uns zeigt, wie wir uns entwickelt haben und wir unseren Idealen treu geblieben sind. Und wir haben uns immer noch jede Menge zu erzählen. Die Rede ist von einem Menschen, den ich kürzlich bereits angekündigt habe und mir viel bedeutet: Michael Krämer

Ankommen, Foto: Michael Krämer

Weiterlesen

„Kraft finden wir nur in uns selbst – Mach, was Du möchtest!“

„Kraft finden wir nur in uns selbst – Mach, was Du möchtest!“

Team Parisi, Foto: Nathalies Photodesign

Dortmund/Höchsten. Bereits in der fünften Klasse weiß Simona Parisi, was sie werden möchte. Nach ihrem Realschulabschluß beginnt sie die Ausbildung zur Friseurin. Doch Simona hat ein Problem: Von Geburt an zittern ihre Hände. Ihre Ausbilderin macht sie dafür fertig, empfiehlt ihr einen Bürojob. „Ich habe dann gekündigt.“ erzählt die Dortmunderin.

Die Ursache des Handicaps bleibt bis heute unklar. Doch Simona geht ihren Weg unbeirrt weiter, besucht für sechs Monate die Kosmetikfachschule. Anschließend startet sie erneut in die Friseur-Ausbildung, dieses Mal bei einer verständnisvolleren Chefin. Weiterlesen

Jetzt erst recht – mit Leidenschaft zum Ziel

Dortmund. Viel Gegenwind erfährt Inna Schneider kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland vor etwa zwanzig Jahren. Ohne Deutschkenntnisse zieht die damals Achtzehnjährige mit ihrer Familie aus der Ukraine zunächst ins nordhessische Bad Wildungen.

Ihre Kindheit erlebt Inna traditionell in einer kleinen ukrainischen Stadt. Von Bergen und Wäldern umgeben wächst sie sehr naturverbunden auf. Von der Großmutter lernt sie die klassischen Handarbeiten, wie Stricken, Nähen, Sticken und Kneten: „Mit meiner Schwester Galina habe ich komplette Häuser und Dörfer aus Knetmasse geformt.“ erzählt sie lachend.

Modedesignerin Inna Schneider, Foto: Ulrike Kaden

Weiterlesen

Von der Angestellten zur Chefin – ein gelungener Rollenwechsel

Von der Angestellten zur Chefin – ein gelungener Rollenwechsel

Dortmund. Die leuchtenden Augen spiegeln ihre Wachheit wider. Ihre fuchsbraunen Locken unterstreichen diese Lebendigkeit. Sie ist ein typisches Kind des Ruhrgebietes – mit viel Herzblut und sehr direkt. Die gebürtige Dortmunderin wächst im Multikulti geprägten Norden der Stadt auf. Sie ist die Zweitälteste neben drei Brüdern. Ihr Name: Karolina Ruhl

Karolina Ruhl, Foto: privat

Karolina Ruhl, Foto: privat

Weiterlesen