„Nichts sollte sich ändern und doch ändert sich alles“

„Nichts sollte sich ändern und doch ändert sich alles“

 

Den Tipp für das neue Portrait erhalte ich vor einigen Wochen von einer guten, langjährigen Freundin, Maggie Ackermann, deren Fotos ihr im Neujahrsbeitrag Anfang 2020 vielleicht schon gesehen habt.

Annette Gertdenken, Foto: privat

Die Frau, die ich euch heute vorstelle, stammt ursprünglich aus dem münsterländischen Rhade, einem kleinen Dorf bei Dorsten. Als älteste von drei Geschwistern möchte Annette Gertdenken zunächst Verkäuferin oder Dekorateurin werden. Doch nach Abschluss der Schulausbildung ändert sie ihren Berufswunsch auf Erzieherin, um weniger ans Haus gebunden zu sein. Durch die Ausbildung in Gladbeck und die dort entstehenden Freundschaften verbringt sie viel Zeit im Ruhrgebiet.

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Angekommen

Angekommen – Als der Job sie krank macht startet sie in die Selbstständigkeit

Dortmund. Die Beamtentochter Claudia Vogt weiß am Ende ihrer Schulzeit nicht, welchen Beruf sie ergreifen soll. Sie bewirbt sich bei der Polizei. Weil die junge Frau für den Dienst in Nordrhein-Westfalen zu klein ist, schlägt man ihr die Ausbildung in Niedersachsen vor. Statt dessen zieht die gebürtige Oberhausenerin nach ihrem Schulabschluss mit ihren Eltern an den Niederrhein. Weil Claudia gerne im Garten arbeitet, entschließt sich zur Ausbildung als Gärtnerin für Blumen- und Zierpflanzen.

Claudia Vogt in ihren neuen Geschäftsräumen, Foto: Bettina Brökelschen

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Wir Ruhris sind wie Unkraut – nicht klein zu kriegen

Wir Ruhris sind wie Unkraut – nicht klein zu kriegen

Ursula Maria Wartmann, Foto: Margarete Radeck

Dortmund. Das Portrait über Ursula Maria Wartmann zeigt den Trend im krisengebeutelten Ruhrgebiet: Briketts fliegen schon lange nicht mehr durch die Luft. Malocher gibt es auch keine mehr. Die ehemaligen Industriestandorte von Kohle und Stahl entwickeln sich zu touristisch attraktiven Kultur-Denkmälern, sind Zeitzeugen einer vergangenen Ära. Hinter den Fassaden der ehemaligen Bier-Brauereien, Zechengebäude und Stahlwerke entsteht im multikulti-geprägten Ruhrgebiet eine Metropole für Kunst und Kultur. Dazu zählt auch die Gegend um das Dortmunder „U“ im Westen der Innenstadt, früher Standort einer großen Brauerei: Das Union-Viertel. Hier lebt und arbeitet Ursula Maria Wartmann, genannt Ulla. Weiterlesen

Eine deutsch-französische Freundschaft – die Verbindung des Angenehmen mit dem Nützlichen

Eine deutsch-französische Freundschaft – die Verbindung des Angenehmen mit dem Nützlichen

Mit dem Fahrrad durch Paris, Foto: Ralf Petersen

Mit dem Fahrrad durch Paris, Foto: Ralf Petersen

Duisburg. Seine Kindheit verbringt der Sohn eines Bergmannes in Oberhausen. Er lebt mit seinem Bruder und seinen Eltern in einer typischen Bergarbeiter-Siedlung. Fahrräder und ab dem fünfzehnten Lebensjahr auch motorisierte Zweiräder spielen in seinem Leben schon immer eine große Rolle.

Mir begegnet Ralf Petersen zum ersten Mal bei einem seiner Motorrad-Schrauber-Kurse in der VHS Waltrop. Ralf ist der Typ Mensch, mit dem man in die Pampa fahren kann. Bei einer Panne weiß er immer zu helfen. Weiterlesen