Teamgeist

Findest du dich darin wieder?

Welcher Teamcharakter scheint dir am ehesten zu entsprechen?

Nihilivonne schreibt auf sehr angenehme Art über ein Thema, das uns alle auf die eine oder andere Art betrifft.

AutismusJournal

Fiktive vs. reale Teams

Pixabay_ Reimund Bertrams

Als Kind mochte ich Fernsehserien mit Teams besonders gerne. Mich hat die Idee fasziniert, dass jeder Einzelne Stärken und Schwächen hat, dass individuelle Schwächen akzeptiert und die individuellen Stärken so gesehen und genutzt werden, dass am Ende ein Ziel nur durch Zusammenarbeit erreicht werden kann. Dieser Teamcharakter zeigte sich zum Beispiel in „Teenage Mutant Ninja Turtles“:

Leonardo: ein natürlicher Anführer, manchmal zu stur und ziemlich egozentrisch.
Raphael: wütend, impulsiv, aber auch der Komiker des Teams.
Michelangelo: sehr kindisch, aber lebenslustig, loyal und stark.
Und mein persönlicher Favorit als Kind, Donatello: der ungeschickte Wissenschaftler.

Ja, sie sind in gewisser Weise stereotyp, aber ich finde die Kernbotschaft wichtig: dass völlig unterschiedliche Charaktere gemeinsam ein funktionierendes Team bilden, ohne ihre Unterschiede zu verspotten und die Stärken des Einzelnen zu betonen. Dieses vielfältige Team arbeitet noch besser, als wenn jede Schildkröte allein arbeiten würde. Sie hat mir wirklich gefallen. Die…

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So schließt sich der Kreis

Made in #Dortmund – So schließt sich der Kreis

Ihr kennt mich bisher vor allem als Bloggerin und Gründerin der „Ruhrköpfe“.  Bei diesem Portrait stelle ich mich euch näher vor, das ist auch für mich ein bisschen aufregend:

Von der Idee, die Schule bis zum Abitur zu besuchen, war ich damals erst mal bedient

Kurz vor Beginn meiner ersten Ausbildung, Foto: privat

So entschließe ich mich als handwerklich begabte, sportbegeisterte und vielseitig interessierte junge Frau zunächst gegen das Abitur und für eine Berufsausbildung. Welchen Beruf ich ergreifen soll, weiß ich damals nicht: Grafikerin und Technische Zeichnerin sind gerade sehr angesagt und total überlaufen. Goldschmiedin vielleicht. Doch da sehen die Berufsaussichten auch nicht rosig aus. Oder etwas im klassischen Handwerk, es gibt leider zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viele Ausbildungsbetriebe, die gewillt und in der Lage sind, Mädchen auszubilden. Weiterlesen

#Ruhrköpfe: Den Knoten lösen

Ein Einblick in meine Arbeit als Systemischer Coach

Den Impuls zu diesem Beitrag gibt vor einigen Tagen die Rückmeldung einer Bloggerin, mit der ich mich zuletzt per Email im Sommer 2014 ausgetauscht habe.

Sie ist ein tolles Beispiel dafür, was schon die Vorbereitung auf ein Coaching bewirken kann, wenn jemand aus einer gefühlt festgefahrenen und belastenden Situation etwas zum Guten hin verändern möchte.

In ihrem Fall ging es um den derzeitigen Arbeitsplatz und damit verbundene Blockaden.

Das Gefühl, in einer Sackgasse zu stecken? Sperrung an der Panoramastraße Chapmans Peak Drive, Südafrika, Foto: Annette Mertens

Drei Fragen lösen den Knoten im Kopf

Aufgrund der räumlich großen Distanz zueinander, stelle ich ihr damals per Email ein paar Fragen, die ich meinen Kunden gerne als Hausaufgabe vor dem ersten persönlichen Termin mit mir auf den Weg gebe: Weiterlesen

Was ist deine Arbeit wert?

Über #Ruhrköpfe – Was ist deine Arbeit wert?

Sehr regelmäßig erhalte ich inzwischen Anfragen aus den unterschiedlichsten Branchen, über eine Person, ein Buch, ein Produkt oder ein Projekt  im Blog zu berichten. Natürlich freue ich mich – erst einmal – über das Interesse. Doch wenn ich nachfrage, stellt sich oft heraus, dass

a) die Lebensgeschichte des Menschen überhaupt nicht zur Idee der Ruhrköpfe passt. Bei manchen habe ich sogar den Eindruck, sie schreiben eine unpersonalisierte Massen-Email an viele, ohne sich den Blog vorher überhaupt angesehen zu haben = Papierkorb.

und/oder

b) es um eine kostenlose Produktplatzierung geht, um sich die Kosten für teure Werbung zu ersparen = Papierkorb

Oft ist es eine Kombination aus beiden Punkten.

Foto: Annette Mertens

Foto: Annette Mertens

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Auch das ist #Dortmund

Ehemaliges Hochofenwerk Phoenix-West in Dortmund-Hörde, Foto: Annette Mertens

Einer meiner Lieblingsorte in Dortmund:

Um zur Ruhe zu kommen.

Für Coachings.

Für Spaziergänge.

Um die Gedanken fliegen zu lassen.


„Lebendig, sympathisch und ein bisschen fußballverrückt“ sind die Dortmunder laut einer Umfrage:

Wie nehmt Ihr Dortmund und die Dortmunder wahr?

http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44137-Dortmund~/Umfrage-zum-Stadt-Image-Das-denkt-Deutschland-ueber-Dortmund;art930,2818753

Ein halbes Jahr „Ruhrköpfe“ – eine aufregende Zeit mit vielen Höhen und Tiefen

Angefangen hat es mit dem Portrait über Bettina Brökelschen „Den Jahren Leben geben„, damals zunächst als Versuch auf einer anderen Plattform, dem Lokalkompass (Liebe Bettina, vielen Dank an dieser Stelle für Dein Vertrauen, mir Deine Geschichte zu erzählen).  Schnell war mir klar, dass ich einen eigenen Blog wollte – so entstanden die „Ruhrköpfe – Über spannende Menschen aus Dortmund + Ruhrgebiet“. Vom Bloggen hatte ich damals überhaupt keine Ahnung. Weiterlesen

Der Wunsch nach Selbstbestimmung – so entstand Malpott in Dortmund

Malpott: Nadine Tilse (li.) und Manuela Herdrich an ihrem Mietarbeitsplatz im „WorkInn“ (Foto: Carmen Radeck)

Sie kennen sich flüchtig durch gemeinsame Freunde, als Nadine Tilse während ihrer Hochzeitsvorbereitungen die Idee zur Gestaltung der Tisch-Deko kommt. Zu dieser Zeit ist sie Produktmanagerin bei einem großen Kosmetikunternehmen. Sie jettet für ihre Arbeit um die Welt, lebt ein Jahr in New York. Das Reisen liegt ihr im Blut: Bereits während des Marketing-Studiums absolviert sie ein Semester in Spanien. Weiterlesen

Ein offener Geist – Der Besuch im Atelier bringt die Gedanken in Bewegung

Dortmund. Almut Rybarsch-Tarry

Öffnungszeiten des Ateliers: mittwochs von 17 - 20Uhr Foto: Annette Mertens

Öffnungszeiten des Ateliers: mittwochs von 17 – 20Uhr Foto: Annette Mertens

„Angefangen hat es mit der Nibelungensage. Als etwa Achtjährige bedrängte ich meinen Vater, er möge mir die Geschichten von Kriemhild und dem Drachentöter vorlesen“ erzählt die Dortmunderin Almut Rybarsch-Tarry im Interview. Harte Kost für ein Mädchen im Grundschulalter. Doch die kleine Almut lässt sich nicht aufhalten. Sie hat viel Mitgefühl für die Drachen, die ihr Leben lassen müssen. Sie sieht sie aus der Sicht eines Kindes: Als lebendige, fühlende Wesen, die weder gut noch böse sind. Die großen und starken Fabeltiere haben für das kleine Mädchen sogar eher eine Schutzfunktion. Ihre ersten Figuren formt sie damals aus „Fimo“. Zeitweilig riecht das ganze Haus danach, wenn im Ofen der Rybarsch-Küche die ersten Skulpturen zu langlebigen Objekten „gebacken“ werden. Weiterlesen

Miteinander statt allein – Coworking, die neue Art des Arbeitens

Dortmund. WorkInn

Foto: Simon Thon

 

Kennen lernen sich Dörte und Tim Schabsky 2006 während seines Zivildienstes in Unna. Es folgen drei Jahre Fernbeziehung während des Studiums: Das Paar pendelt zwischen Bonn und Frankfurt. Dörte absolviert in Bonn ihr Referendariat. Tim studiert in Frankfurt Betriebswirtschaft. Bonn wird ihre erste gemeinsame Heimat. Bald zieht es sie nach London: Tim studiert hier Immobilienwirtschaft. Dörte macht ihren Master als Übersetzerin. Weiterlesen